Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Ausdünstung. zz7

im Jahr i7'O seine Meynung, und erklärte die Ausdün-stung gänzlich durch cinc AuflL ung des Wassers in der Lust,welches Auflösuugssystcin auch LcRoy i I. 17-»!.vertheidigte, und behauptete, daß bcy dcr Ausnuisi ing ei-ne wahre chyniischc Auflösung vor sich gehe. An diele Be-hauptung schließt sich auch die Theorie des De Saussurean /VipAt-ovec'/-'?>. >78». lli.), nach welchen

Dampfe oder Dünste Ausflüsse sind, die sich aus den Kör-pern in die Lust etlichen, und in derselben schwebend biet-hen, bis sie durch andere Ursachen wieder von ihr gell. ritt,lind in gröberer Form nnr einander vereiniget werdm. AlleKö-'pcr töiincn durch Narur oder Kunst in Dämpfe auslö-se' werden; besondere wird das Wasser durch Hülfe deSFeuers in den elastischen Dampf verwandelt, der duich Ver-bindung des Feuers mit dem Wässer entsteht. Diese Auf-lösung des Wassers mi Feuer lacht Verdampfung. NachDe Saussurc soll die Luft das Wasser g»r »ich' unmit-telbar auflösen, sondern sich blvs mit dem elass chen Däm-pfe desselben vermischen, oder cS svü keine Ausdünstung oh-ne Verdampfung geben. Ausdünstung ist also nach ihmLuflösittig der elastische» Dämpft des Wassers in der duft.Hieraus erklärt sich nun leicht das Phänomen, oaß Aus-dünstung Kälte erzeugt. R > ch m a » und von M a i r a nbenie: kten schon, daß das Thermometer fällt, wenn manseine Kugel aus dem Wassr ziem und ander knft trocknenläßt, aber sie schriebe» dieses Phänomen liickl der wählenUrsache zu. CuIlc 11 (Ldlnburgrsche Dersuche ?h»2.) leitete es zuerst von dir Ausdünstung Heck' Piuiius,(sft/?. XXXi. ;.) bemcrlke schon, daß das Eis stärkausdünste, doch vermindert Kalte diese Ausdünstung. ' Detue behauptet, die Attsdlstiftung des Wassers geichebe Mä chDerbiNdimg des Feuers (Wärmestvffs) mit d'M Wässr,und nicht durch Auflösn».! d>s Wassers i» der Luft; nachihm ist Ausdünstung und Verdampfung einerley Die Än-tiphlogistiker haben das AuflssmigssysttM nach Le sstbyP«schL«M.d»rSrf, r.LH. V Mit