Balsam.
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aufschwimmt, und mit einem Löffel abgeschöpft wird. Pe-ruvia irischer Balsam heißt er , weil er vor Zeiten ausTerra Firma »ach Peru, und von hier erst »ack Europagebracht wurde. DaS in den grauen Nitterzeitcn schon be-kannte und bewährt gefundene Johannisöl, solloicSkcl-le dieses Balsams ersetzen können; s. Rerchs - Anzeiger1799. Nr. Z2. —- Der Bergbalsam ist eigentlich ei-ne Naphtha der edelste» Art, deren Curtilzs gedenkt.Sie führt auch den Namen mineralischer Balsam,oder Mumie, weil man sich ihrer zum Einbalsaniiren derköniglichen Leichen bedient haben soll. Zwey Grotten desKaukasus liefern zwey Sorten dieses Bergbalsanis, abernur sehr wenig. Alle Jahre einmal werden diese Grottenunter großer Feyerlichkeit eröffnet, die Naphtha wird vor-sichtig aufgesammelt, und an den persischen Hof abgelie-fert. Eine, und zwar die beste Sorte, wird mit viermalso schwerem Silber, als sie wiegt, die andere aber mit gleichvielem ihres Gewichts bezahlt. Die Ausbeute betragtaber sedesmal nur etliche Unzen. Diejenige Art des Bal-sams, welche bey Schiras in einer Felscngrotte herabrcö-pfclt, von schwarzer Farbe ist, und im September gesam-melt wird, soll Brüche, sogar die stärksten zerbrochenenKnochen, in weniger als einem ganzen Tage heilen. Die-Ausbeute davon ist gewöhnlich nicht über zehn Unzen, unddie Unze davon soll, wenn sie achten Gehalts ist, mit Tau-send Thalern bezahlt werden; s. Reisen des Grafenvon Ferneres-Gaurebeuf in die Türkey, Pcr-sien und Griechenland in den Jahren i782bis1789. — Unter künstlichem Balsam in den Apotheken ver-steht man alle geistige, schmierige Essenzen, wie auch diedicken Säfte, die aus destillirten Oelen zusammengesetzt,und mit einem Körper künstlich vermischt sind. Der ArztFioravanti oder Floravantius (ff i;88) erfandeinen Balsam dieser Art; s. Meusels Leitfaden zurHistorie der Gelehrsamkeit. 711 . S- 1278. Ei-nen besondern Balsam erfand Arnold Kern er (I. A.
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