Basreliefs, Paffanelki. Lp
auf seinen Reifen an deutsche Höfe um 1564 ein eignes Ge-schäfte daraus/ die langen Bärte abzuschaffen. Nur derGeistlichkeit mußte er sie lassen; Beyträge zur Ge-schichte der Wissenschaften in der Mark Bran-denburg, von Moehsen. 178z. S-207. Um dieseZeit war in Deutschland Andreas Eberhard Rän-der von Talberg und Weineek, geb. 1507. gest.1575. der ein deutscher Ritter und Kciegsrath beydemKay-ser Maximilian ll. war, wegen seines natürlichen gro-ßen Barts berühmt; er gicug bis an die Füße, reichte vonda wieder bis an den Gürtel, und dann wickelte er ibn nochum einen Stock. Peter Bayle Histor. crit. Wör-terbuch. 1744 - IV. G> Z7- zjj-
Basreliefs, halberhabene Arbeiten, die zum Theil wenig,zum Theil stark erhaben sind, wurden schon in alten Zeltenin der Baukunst angewandt; s. Hutb's allgemeinesMagazin für die bürgerliche Baukunst. 1796.Weimar ll. V. II. Th. S. i;8- Dernini, Lcgrosund Algardi zeigten, daß der Künstler durch sein Ge-nie die engen Grenzen, i» welchen die Alten das Basreliefbrauchten, erweitern kann. Als Kunstwerke hierin» sindberühmt, der Modcllplan von Rom, der ehemals auf derSt. Gcnevicve Bibliothek stand, und jetzt der fcanz, Na-tion gehört. Da sein Anblick eine ermüdende blcndcndwci-se Gypsmasse darzustellen scheint, so übectrift ihn durchNüancirung der Farben der Modcllplan der Stadt Paris,den ein Künstler, nach jähriger Arbeit, gegen das Jahr1798 zu Stande brachte. Busch's Almanach derFortschritte in Wissenschaften rc. DrittesJahrg. S. 465—467.
Bassanelli waren musikalische, zu Anfang des l7ten Jahr-hunderts bekannte Instrumente, welche vermittelst einesRohrs geblasen wurden, und gleich den Schallmcyen obensieben Löcher hatten; hinten hakten sie kein Loch, und dasunterste war mit kiiitm Meffingschlüssel versehen, und stundF 5 ein