Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Bastion.

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«ine stärk« Seitenvertheidigung zu erhalten. Weil aber derFeind diese Streichwehren leicht hinwcgschießcn konnte, sobald er seine Batterien an den Rand des Grabens setzte,zog man die Kehle der Bollwerke ein, daß die Flanken, ho-he und niedere, hinter den vorstehenden, anfangs cckichten,in der Folge aber abgerundeten Flügeln des Bollwerks ge-deckt lagen. Allein von diesen zurückgezogenen Flanken konn-te man den Raum vor den Fa;en des Bollwerks nicht mehrtestreichen. Um daher die Fa;enverthcidigung wieder zuerhalten, schlug 1-i^F/r'a in seinen vor, die

ungeheuer lange Courtine in der Mitte zu brechen, daß sieeinen einwärts gehenden Winkel bildete, oder man legteauch ein kleines Werk, unter dem Namen kistta korma, vordie Mitte der Courtine, oder man vereinigte auch wohl bey»des mit einander. Hoyer Geschichte der Kriegs-kunst. B. t> S. 2io. Als Louvois gegen das EndedeS r/ken Jahrhunderts Frankreichs Grenzen durch einedreyfache Kette von Festungen sichern sollte, begnügte ersich, die mit Mauern und Thürmen befestigte» Städte durchvorgelegte Bollwerke zu verstärken. Dieß ahmte Bau-ban nach, und legte auf die Ecken seiner Polygonen fn»f-cckichte gemauerte Thürme, die er, wegen der Achnlichkeitihrer Gestalt, Bollwccksthürme, tours baltionnecs, nann-te. Sie wurden durch ein abgesondertes Bollwerk gedeckt,das den Namen Contrcgarde erhielt. Diese Idee führte erzuerst bey Befoct, und nachher bey Landau aus. Bau-ban selbst billigte aber in der Folge dieses Verfahren nicht,sondern cieth in seiner Abhandlung: Von d«c Berthe«digung der Festungen, 1706, kleine Bollwerke, aberkeine kasemattiree Thürme, zu erbauen. Daudan undMegrigny bonnelirten oder erböheten auch an etlichenFestungen die vordere Spitze der Bollwerke solang, als dergegenüber liegende Wallgang breit war, damit die Haubitz-granaten nicht darüber hingehen, und auf dem Wallgangeetwa ricoschcttire» möchten. Mallet, Herdemann,Gründe/ vvn Aachen, zuweilen auch CSHern, leg-te?