Baukunst.
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von Paulo Barhetta gebauet. AndreasOrgagna, der i;89 starb, war einer der ersten, dcrdiezirkclföunigen Bogen, stakt der scharfen Winkel einführte;s. Sulz er's Theorie der schönen Künste, k. S.Z46. Das l;kc Jahrhunderk zeichnete siel) in der Geschich-te der neuern Baukunst am vorcheilhafcestcu aus, mdemsich mit demselben die Baukunst wieder aus ihren Trüm-mern emporhob. Die Herzoge von Fcrrara, B 0 r so undHerkules 1., ernuinlerren und reizten durch die vielenöffentlichen und Privakgebäude, Schlösser, Klöster, Pal-laste, Säulenhalle» und Kirchen, die Baumeister zmurl/,«ligsten Eifer. Der Herzog Franz verschönerte May.andmit dem herzoglichen Pallaste, dem Castel Porla dr Gw-va, den, Hospital und ander» großen Gebäuden. Lud-wig Ssorza errichtete das Universitäksgebaude zu Pa-via und das Lazarclh zu Mayland. Melucre kleine Für-sten und Herren baueten Klöster, Schlösser »nd Kirchen.Die Päbstc verzierten Rom, und Lorenzo de MediciFlorenz mit den schönsten Gebäuden. Dieser Fürst unter-stützte die Künste eifrig, und hatte selbst große Kenntnissein der griechischen und römischen Baukunst. Bey den vie-len und maimichfaliigen Aufmunterungen, welche die Bau-künstler dieses Jahrhunderts überall erhielte», erwachte end-lich wieder das Gefühl des wahren Schönen in dieserKunst.Man hatte sich vorgesetzt, in Rom einen schönern Tempelzu bauen, als Coiistanti» dem heiligen Petrus hattebauen lassen; dieß gab mit Veranlassung, daß man anfdiebescheidenen Schönheiten der aus dem Schutt ausgcgtabe-rien Acberreste der römischen Werke des Alterthums, Schön-heiten, die mehr in guten und richtigen Verhäl niffe» derTheile zu dem Ganzen als lm Anflicke»! auße, wesentlicherDinge bestehe», aufmerksam wurde, die Ilcbcrblubse! anti-ker Gebäude studierte, sie sorgfältig ausmaaß, um eine be-ständige und in gewisser Rücksicht nothwendige Narm dieserVerhältnisse zu entdecken, wodurch die wahre Baukunst wie-der aus den Ruinen der alten hervvrgicng. Die becühm- ^
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