Baukunst.
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Clugni den Bau regierte, und Louis de Vau, nachandern aber, Ciaudc Perrault (P 168?) ie Faczadevor dem Lvuvce bauctc. Das Schloß zu Fonrainebleanist seinen Ursprung einem kleinen Jagdhause schuldig dasLudwig Vil. 1169 crbauete. Der heilige Ludwig ließviel daselbst arbeiten; auch findet man noch ein ?ii»mec,das der heilige Ludwigssaal genannt wird. Franz k.nahm den Bau dieses Schlosses von neuem vor, wobey ersich des berühmten Baumeisters Serlio bediente, wel-cher der erste war, der den französischen Künstlern Ge-schmack an guter Architektur beybrachte- Unter HeinrichII. fügte De Lorme die ?r ppe in Form eines Hufeisenshinzu.' Dieser Künstler machte auch die Riffe zu den Schlossfern St. Maur, Anet und Mcudon, ingleichcn crbaueteer, auf Kosten der Katharina von Mcdicis, denPallast der Tuillcrien, wo er sein ganzes Genie zeigte. Ue-bel Haupt trug Philibcct de L 0 rm e (P 1577) das uieh-rcste dazu bey, deu gothischen Geschmack in der Baukunstaus Frankreich zu verbannen; s. Sulz er l. Z47. Ecschrieb 1567-zu Paris eine Abhandlung über die Kunst,leicht und wohlfeil zu bauen, und dann noch zehn Büchervon der Baukunst. Die Baukunst näherte sich nun inFrankreich der Vollkommenheit immer mehr; Perraultund Dessodez studierten die Werke der Alten mit demgrößten Fleiße, und ahmten sie unter Ludwig XiV. nach,unter dessen Regierung diese Kunst in ihrer schönsten Blüthestand. Colbert stiftete 1671 die Akademie der Baukunst;damals lebten die Baumeister Le Brosse oder Desbros-se r, welcher das kulm's cia bmxemftorn'A und das Portalder Kirche zu Ct. Gervais bauetc; Franz iscus Man-stach, der das Schloß clos Saisons bauetc. JuliusHarduin Mansard; Blondel, der die Pforte St.Denis bauete; Le Mercicr, Claude Perraultund Le Notre, durch welche die Baukunst in Frankreichden höchsten Gipfel der Vollkommenheit erreichte. denmerkwürdigen Gebäuden in Frankreich gehören auch dasBusch Handb. d. Erf. -- Th. K Rath