t§o Bergschöppensiuhl. B-ergwerke.
Böhmische König Maximilian ließ 1548 zu St. Io-achiinsthal eine Bcrgordumig pubiicirc». Ch r 0 »ik derfreye» Bcrgstadt St. Joachimsthal, vvnJv-hann Matthesius. Leipzig. 1618- bey den Jah-re» i?i 8 - 1541 u. 1548. Am l- May 155z bekam Nieder-östrcich eine Bergordnung von, K. Fei: di » and. Gme-in, a. a. O. S. zi. Im Fürstenkhum Schwarzburg kain1568 eine Bergordnung heraus. 0,ra E/^ZZ/c«, I. S- > 16.Gmelin. S- 154- Im Jahr 1577 erhielten die Eisen-werke Kropp, Kaninagvriza und Krelniz in Krain eine eig-ne Bergordnung. Gmelin a. a. O. S. 29.
Bergschöppensiuhl ist ein in Meißm schon lange, wenig-stens seit 1294 her, angeordnetes Gericht, wo die U,thei-le im Namen Bürgermeister und Rath der Kurfürst!. Sächs.alten freyen Bergstadt Freyberg abgefasset werden. I a»cobsons techuol. Wörterbuch, forlges vonRosen that. I- Th> S- 196.
Bergwaage ist ein Instrument des Feldmessers, welches ei-ne verbesserte Art von Stachelruche ist, und womit mannicht aller» die Entfernungen, sondern zugleich auch die Er-höhungen messe» kann. Dergleichen Bergwaagen erfandenAndreas Gärtner (Roscnthal maihemat. En-cyclopädie !. Th. S. 265), Georg Rothe, (s. des-sen Beschreibung einer neuen Bergwaage,nebst einer deutlichen Anweisung, wie diesel-be vermittelst der dazu gehörigen Tabellen,zu mancherley Ausmessungen der Höhen undTiefen gebraucht werden kann. Görlitz. >758),Jnochodsof Ivocöschö/'
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,775. ?. I. />. r88.), und auch Rordenberg; s.Abhandl. der Schwed. Akad. 4 -B. S-80.
Bergwerke sind Oerter, wo man nach Erzen Schächte ab-senket, Stollen treibt, und Schürfe wirft, um dadurchErze zu gewinnen. Ueberhaupt nennt man ein Bergwerkje-den