Bergwerke.
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Len Ort, wo viele Mineralien, die zum gemeinnützigen Ge-brauche der Menschen dienen, in der Erde in einer Lagebeysammen liegen. Es ist ein eigentliches Bergwerk, wennes in der Tiefe der Erde liegt, hingegen ein Tagebergwcrk,wenn es i» der Oberfläche der Erde befindlich ifi. Ostwerden auch die Grubcngcbäude, wodurch man die Mine-ralien aus der Erde hervorbringt, Bergwerke genannt.Diese aber muß man von den wirklichen Bergwerken wohlUnterscheiden. Zu den ersten eigentlichen Bergwerken gehö-ren die Flötze, Gänge und Stockwerke; zu den andern aberLie Wasch- und die Seifenwcrke, welche letztere gemeini-glich nur Gold, Silber, Zinn, Eisen und einige Edelstei-ne führen. Die eigentlichen Bergwerke sowohl als die Ta-gcbergwcrke bekommen ihre Name» von den Mineralien,die sie führen, uns daher heißen sie Gold-, Silber- Zinn-Kupfer-, Bley- und Eiscnbergwerke; Arsenik, Kobolts-,,Spicsglas-, Wismuths-, Zink- und Ouecksilberbcrgwcrkc;dann aber Schwefel-, Steinkohlen-, Alaun-, Vitriol - undSalzbergwerke. Sie alle werden crschrotene, erschürfteL»d sündige Bergwerke genannt, wenn sie schon entdeckt;aber uncrschcotcne, unerschürfte oder unfiindige Bergwerke,wenn sie noch unentdeckt sind. Die ältesten Bergwerke fan-den sich in Dorderasien; s. Bergbau. Abraham warschon sehr reich an Goiv und Silber, i Mosi i; , 2. Kap.2;, 16. Kap. 24, 22. Indien erwarb sich frühzeitigLinen Ruf wegen seines Reichthums an Gold; aber vondem Ostindischen Zinn hat man erst seit dcm i6ten Jahr-hundert Nachrichten. Lud. Barthema, der damals inIndien war, gedenkt des Zinns von Malacka;me er -vies/re eü-i /L1,2 161z. t. p.
166. Odvard Barbosa, der 1516 schrieb, gedenktdesjenigen Zinns, welches von Coranguor nach Malackagebracht wurde. Die Fiiiiigruben auf der Insel Bancasol-len erst 1711 entdeckt worden sey»; B e ck m a » n' sBeyt r-zur Geschichte der Erfind. IV. Bd. Z^St, S. Z?y.Zho. Die Aegyptier, welche sich sehr frühzeitig mit demM z Berg-