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Bibliothek.
chenland sey», nur waren sie nicht ansehnlich. Pisistra -tus, der zu Solons Zeit, nicht lange nachdem Po-ly trat es, lebte, und sich i. I. d. W. Z424 zum Herrnvon Athen auswarf, errichtete unter den Grieche» die ersteöffentliche Bibliothek zu Athen, die hernach vermehrt wur-de ; Lrö. XI/ 7 . Als Xerxcs,
der Z5O4 n. E. d. W. berühmt war, Athen eroberte, ließer diese Bibliothek nach Persien bringen; aber durch dieVorsorge des Scleucus Nicator oder Nicanor,der z6z; lebte, wurde sie wieder nach Athen zurückge-bracht; 6 - 7 /ri kVsK. Le 7 -. <7. In Athen
blieb sie, bis Sulla (st. zyo6) diese Stadt eroberte, wel-cher dann diese Bibliothek nach Rom bringen und daraus ei-ne Bibliothek in einem Tempel des Apollo errichten liess. Zudes SocrateS Zeit,'der Z584 starb, hakte der Alhr-nienser Entbydemus eine zahlreiche Bibliothek; X,/o-pöo» 178. I8>- echV. L-».
Auch Nicocrares von Cypern und Euripidco (z;8o)hatten Bibliotheken. Klcarch, der sich zum Lyran-neu von Herak.'ca auswarf, und gegen ;6oo starb, crrich-tctc eine Bibliothek zu Herakles, wodurch er sich großenRuhm erwarb; r'/e ////?. 12. Phi -
lolaus und Plato hatte» cbenfalls Bibltothekcir. Hier-aus erhellet, daß Aristoteles (5648), dessen Biblio-thek zwar sehr berühmt war, doch nicht, wie einige wollen,bereiste gewesen ist, der unter den Griechen eine Biblio-thek errichtet habe; s>,v,6o XIII. Aristoteles
vermachte seinen anshnlichcn Tücherschatz dem Theo-phrast; von diesem kam derselbe an seinen Schüler, denNeleus von Skepsis, welcher die Bibliothek des Ari-stoteles an den Ptolemaus Philadclphus ver-kaufte, aber die von« Aristoteles selbst geschriebeneWerke unwissenden Erben hinterließ, welche dieselben, ausFurcht, von den Pergamcnischen Königen derselben beraubtzu werden, unter deren Bothmäßigkeit die Skepsicr stan-den, in unterirdische Gewölbe vergruben, wo sie durch
Nasse