Bibliothek.
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Nässe und Würmer sehr verdorben wurden. Nach i;a Jah-ren wurden sie zufällig von einem reichen Bnchcrliebhaber,Apcliikon von Teos, entdeckt und um einen hohen Preisgekauft. Dieser ließ sie nach Athen bringen, neu abschrei-ben, und was darin» verfault oder unleserlich gewordenwar, w'.ilkührlich ergänzen, so gut es sich thun ließ. Nachder Eroberung Athens durch Sulla, ließ dieser die Bi-bliothek des Appell ikv» nach Rom bringen, wo Ty-rann ion, ein gelehrter Grieche und Freygelassener desMäcenaä, dersselbst auf zoo-oo Bücher besaß, Erlaub-niß erhielt, die Werke des Aristoteles zu benutzen;von Tyrann ion kam eine Abschrift der aristotelischenSchriften an den Audronicus in RhoduS, durch wel-chen sie mehr bekannt gemacht wurden; Kcrabo 6eo^r. lab.XIII. p. 6 oy. plntincli in 8ullu p, 468. Iuvencl deCarlcncas Gcsch. d. schönen Wiss. und freyenKünste, übersetzt von I. E. Kappe. 1752. r.Tb- G- 244. folg Mcusels Leitfaden zur Ges.der Gelchrs i Abth. S. ;,o. Der Athenienser E u-k! ides (;6yy) Hatte ebenfalls eine Bibliothek Die Grie-che» hatten ferner Bibliotheken auf der Inst! Cniduö und inHpiunea; e/e eer/>. — Se -
leucus Nicator (;68z) soll ebenfalls eine Bibliothekgehabt haben. — Tu Babylon hakte Darin s Hy»staspis, der Z462 n. E. d. W- lebte, ein Archiv (E sraPI 17. 7 ^ 7 , 1.) und einige erzählen, daß auch eine Biblio-thek von solchen Büchern, deren man sich zu öffentlichenVorlesungen bediente, dabey gewesen sey; 7>o/r Ort.f» L/lvr 7 ^ 7 ., I. Noch früher, nämlich Z446 legre Darniel auf dein Schlosse Susa in Persien eine Bibliothek an,die in der Folge berühmt wurde; I. A- Fabricii All-gem. Hist. der Ge lehrst i. B. 1752. r4ten Hplst.§ 171. — Zu Alerandricn in Acgypken gab es mehrereBibliotheken, unter devcn aber besonders zwey, wegen derdarin» befindlichen zahlreich-», Bücher, und weil sie auf kö-nigliche Koste!, angelegt out- vermehrt wurden, berühmrP 4 waren