Band 
[Zweyter Theil.]
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Bibliothek,

2-r

warm. Die Veranlassung zur Errichtung der königlichenBibliothek in Abrondricn gab Dcmekrius von Phalc-ruo, ei» Schüler Thcophrasts, welcher sich durch feinRednertalent zu den höchsten Chrcnstellcn cmporgefchwun»gen halte, aber zuletzt dem Demetcius Polyorkctcsweichen mußte, und zum Ptolemäus Soter, welcherauch Ptolemäus Log« genannt wird, nach Aegypwrsich, wo er diesem riech, alle Bücher von der Staarskuns:zu sammeln, und daraus eine besondere Bibliothek zu ma»chcn, worinn der König so viele Rathschläge finden würdz, -als ihm keiner feiner Freunde würde geben können. DicZwar die Veranlassung zu der berühmten AicxandrinischaiBibliothekr« und Iuvencl deCa>

lleucas Gcsch. a. a. O. r. ?h. 19. Kap. S- 220. 221.Dieser Rath bewog den Ptolemäus Lagus, dmchhe» DemctriuS Phalercus viele Bücher sammeln zulassen, und so den Grund zu der berühmten königlichen Bl-lbliorlnk zu legen, b, y welcher Ocmetrius Phalcreas,als der erste Bibliothekar angestellt wurde; tX-wE/e /l.'e.v-/,rä. I. Z41. Nach dem Tode des Pro-lcmäus Lagi, welcher Z700 n. E. d. W. erfolgte, brach'le sein Sohn, Ptolemäus Philadelphns, dieseBibliothek in bessere Ordnung, und vermehrte sie außeror-dentlich. Ehe dieselbe durch bluglückosällc litt, bestand sie,mach dem Zeugniß des I.//-. XX//.

ter/,. 15 . und 6,//. /Vs/?. L//-. /^/, 17. aus

700,000 voluminibus oder Rollen, wobey Man aber nichtan eben so viel ganze Bücher zu denken hat, denn zu einemBuche gehörten oft io, 20 und wohl noch mehrere Rollen,daher einige muthmaßcn, daß diese Bibliothek überhauptetwas mehr als 100,000 Bücher enthalten habe. Ein Theildieser Bibliothek, welcher aus 400,002 voluminibu5 be-stand, befand sich, wo nicht in dem Museum selbst, dochnahe dabey, und zwar in demjenigen Vierthel der SradtAlepandricn, welches Zruclüum oder k>'rucbium hieß; Ott-////?. ece/e/. /'//. cux. Z2. Der andcrr Büchersaal

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