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Bibliothek.
mit gcheitzet wurden, und so war die kostbare Bibliothek,welche die Ptolemäer gesammelt halten, ganz vernichtet;Zustand des alten und neuen Acgyptens, ausdem Französischen des Herrn Savary Th. Hk.B- Z. Scbroeckh's Allg. Weltgeschichte fürKinder. Leipzig. i?8o. II. S. zy2. Gegen dieseThatsache, welche nur von neueren Schriftstellern, näm-lich vom Abul - Pharagius und Abdollatiphus,berichtet wird, haben Renaudo t, Asse mann, Gib-bon (Vd. 5. S. Z 42 . folg.), Hecre» (Geschichkc desStudiums der klassischen Literatur. Bd. I.S. 72. folg.), und besonders Reinhard, in der vor-hin angeführten Schrift, wichtige Zweifel erhoben. Be-sonders hält eS Reinhard für sehr wahrscheinlich, daßzur Zeit des Caliphcn Omar, nämlich 641 n. C- G. vonjener weltberühmten Bibliothek in Alexandrien, die ohne-dem schon vorher durch verschiedene Unfälle viel gelitten hat-te, wenig oder nichts mehr übrig seyn konnte, und suchtaus dem Johannes Philoponus und Ammoni-us, die beyde im 6ten Jahrhundert lebten, zu erweisen,daß schon damals keine B'dlioihek in Alexandrien vorhan-den gewesen seyn könne; allein Ttcdemaiin hat in seinerSchüft: Geist der speculativeu Philosophie.Bd. lV. S. 7—n. diese Sache von neuen geprüft, undnicht nur diejenigen Umstai'.oe, die einander zu widerspre-chen schienen, vereiniget, sondern es auch bestätiget, daßOmar die Bibliothek zu Alexandrien zu Grunde gerichtethabe, welcher Meynung auch Schroeckh in seiner Kir-chcngeschichte. Tb. XIX. S. )8> folg. bcytritt. Umeben die Zeit, in welcher die Alerandrinische Bibliothek er-richtet wurde, fieug auch Eu-neues, König zu Perga-MUS in Kleinasien an, eine solche in seiner Residenz anzu-legen ; ////?. kV?c 2. Von diesem Eu -
mcncs lernten die Griechen die Art, Bibliotheken anzu-legen. Die Pergaincnifthe Bibliothek war bis aus 220,200Bände oder Rolle» angewachsen, als sie in die Hände des
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