Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Bibliothek.

Antonius kam, der sie aus Sefalliqkcit gegen die Cle-opatra nach Alexandrien bringe» ließ;

Lrö. X/I. />. yo 6 . — In Syrien hatte ÄnklocduL!der Große um;/y2 eine Bibliothek, deren Vorsteher Eu-phorien, ein Sohn des Po lymnekuS, war;

rir kVo/re. rar 2. ^ 10. Auch Karthago

halle öffentliche Bibliotheken, die hernach durch die Römergrößtenthcilö in die Hände der benachbarten ainkaiuscheuRegenten kamen; Meuscls Leitfaden zur Gcsch.der Geleh rf. 1. Abth. S. Z2;. — Die Römer ftni-gcn erst mit dein Ende des zweyten punischen Kriege an,Gelehrsamkeit zu schätzen. Der Couch! L. AcmilinsPaulus, der ; 8 oo starb, war bereiste, der i. I.n. E. R., als er den Makedonischen König Perscus be-siegt, und daselbst Bibliotheken erbeutet harre, eine Men-ge Bücher aus Maccdonien nach Rom bringen ließ; k/ 7 nlo»-.Or/Fr/r. Ihm folgte hiermit Lucius Corne-

lius Sulla, der in dem KLiege wider den K. Mltbri -dateS Athen eroberte, und alle dasigc Bidilorheken, un-ter denen sich mich die Bibliothek des Ape Nikon vo»?eos befand, welche die Werke des Aristoteles ent-hielt, nach Rom schickte, wie Plutarch i:: der Lebens-beschreibung des Sulla und Luctan indem Dialog miteinem Uiigelcbrten meide». Als Lncullus, der um zyooberühmt war, deu Mchucidakes geschiagenhatte,brach-te er aus Pontus in Asten noch weil mehrere Bücher nachRom, als Aemilius Paulus und Sulla dahingebracht hakten. In d-esiin Kriege hatte LuculluL ScnTyrannion, einen Grammatiker, auS Amlsa in Poniusgebürtig, zum Gefangenen gemacht, und mit »ach Romgebracht, der, wie Suidas erzählt, in Rom eineBiblioihck von mehr als za,ooo Banden anlegte, dieaber Carl Skephanus nur aus zooo Bände sitzt; die-ses ermunterte den Lucullus, nicht nur in Rom aus derPolitischen Beute auch eine Bibliothek, und zwar eine weitprächtigere als jene des Tyrannion war, anlege» zu las-sen.