z6 Bibliothek.
seu, zu der er allen Gelehrten deu Zugang gestattete; son-dern auch seine Landgüter mit Bibliotheken versehen zu las.sen; r',r Iree////o Auch Atticus und
Cicero hatten ansehnliche Bibliotheken. Die Bibliothekdes Cicero brachte Tyrann ion in Ordnung, Oe.
IM Mehrere Nachrichten von der Bibliothek desCicero findet man in des OI. IM III. M. öo«o^. soea/>. 2 und z. Hier gedenkt er zugleich einer Biblio-thek auf einem Landgute deö GohnS des Lucullus, undin den I/-//?. Me/c»,-, I-I. It^. <?/,. io. gedenkt er der Bi-
bliothek des Faust us, der ein Sohn dcS Lucius Cor-nelius Sulla war, und dessen Bibliothek zu Puteoliin Campanicn stand. Auch M. Terent Larro undJulius Cäsar hatten Bibliotheken. Julius Cäsarhatte zuerst deu Gedanken, in Rom eine öffentliche Biblio-thek zu errichten, die nicht nur die größte und zahlreichsteseyn, sondern auch an Auswahl und Güte alle andere über-treffen sollte, daher er die Auswahl und Anschaffung derBücher vorgenanntem Varr 0, dein gelehrtesten Römer sei-ner Zeit, übertrug, aber der i. I. der Welt Z940 erfolgteTod des Cäsars vereitelte alles; /» ^//<r Qre-
/M, < 76 /,. 44. Unter diesen Umständen wurde die Ehre, dieerste öffentliche Bibliothek in Rom zu errichten, dem Se-nator und Redner Asinius Pollio, der zur Zeit desPompejus und Augustus blühete, zu Theil. Ergab seine eigene vorzüglich berühmte Bibliothek dazu her,die er auf dem Berge ^venrinu!, in dem Dochofe des vonihm wieder hergestellten Tempels der b-ibertas aufstellen, undinic den Bildnissen der Schriftsteller zieren ließ; HH. II//?.
^ 11 . §s. XXXM e. IM 0 --M«. IM II. e-.
Oe/I. I/Iil !>///. III. LM.,. Ucbcrhaupt wurden unterAugust zuerst Bibliotheken in öffentlichen Gebäuden an-gelegt. Nach der allgemeinen Sitte der alten Welt, wel*che zu dem, was öffentlichen Gebrauch erforderte, heiligeGebäude bestimmte, wählte man dazu die Tempel, undzwar gewöhnlich die Porticus, welche die Tempel umgaben,
und