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Bibliothek.
Gelehrten. Späterhin wurde sie in die DiocletianischenBäder versitzt. P l i»ius der jüngere errichtete auf seineKosten in der Landstadt Comum eine öffentliche Bibliothek,»edst jährlichen Gehalien für junge Lenke, die keine Mittelzum Skudire» halten; k//». I. L. Auch
halte er eine Bibliothek in Laurenkino; Lrä. II.
II/,^/?. 17. Hadrian liest im I. iz> 11. C G. ein präch-
tiges Gebäude zu einer Bibliothek aufrichten. In dein Tem-pel des Herkules zu Tibur stand eine öffentliche Bibliothek,die unter dem Name» liburkma bekannt war; Baylehist. crit. Wörterbuch. 1^. S- z6§. a. Ansehnli-che PrivalbrbUochcken hatten MäccnaS, Jul. Mar-kialis, Herrnntus Severns, und besonders Q.Serenus Sanimvurcus, der zur Zeit des Cara-ralla (st- r>7) eine aus 62,000 Bände» bestehende Biblio-thek besäst, die er seinem Schüler, dein jünger» Gordi-an oder Gordian III. vermacht hatte; Meusel a. a.O. 2. Abkh. S- 4Z2. Zu dc-n Zeiten der Kaysir Hvu 0 -riuü und Baleutinian III, in der ersten Hälfte desfünften Jahrhunderts, waren »och 2y öffentliche Biblio-theken in Rvm (s. I'. r/e und
I„/l,v/>t. 1o. Ip'. />. 2125 u. 2i;r),die aber im fünften Jahrhundert fast alle zu Grunde gicn-gen. Denn unter dem Honorius wurde Rom vomAiarich, dem 5 könige der Ostgvthe«, dann unter der Re-gierung des Marimus vom Genfer ich, dem Königeder Wandalen i-I. 455 11. C. G. erobert und geplündert;und endlich nahm Odoacer, König der Hcruler, deinRvmulus Angustulus das Reich gar ab. Linker denChristen legren die ersten Bibliotheken an: Meitko, Bi-schof zu Sardis; Pantänus, Catcchct zu Alexandricn;Gcvrgius, unächter Bischof zu Alexandcien; Alexan-der, Bischof zu Jerusalem im zweyten Jahrhundert; Iu -lius Afrikanus, welcher im Anfange des ;ten Jahr-hunderts den Grund zu der Bibliothek in Cäsarea legre, dievon dem Märtyrer Pamphr! us veUnehrt wurde- Auch
Ort-