Bibliothek.
Oeigen es und Hicronymus hotten Bibliocheftn;I. A. Fabricii Allgeiir 4) ist. der Ge leb rs 1752.2 B- S- 264 und 40?. A i.'g u stiuu s, B-schosszu Hip»po in Noidafrika, legte zu Hlppo eine Bibliothek a», dieaber kurz vor seinem Ende (st. 429) durch die Vandalcn zuGrunde gicng; .ä-k. /ft-/s,7uu,r /u'ö//ochro.',F
D. iu e.oo/ch's //ft?/>vuou/s. 7 .-/-/^ 1742. 4. — Die
erste öffentliche Bibliothek iiiConstankiiiope! errichirle Con-stanriu der Große (st. 557), der besondere viel Geldauf eine Sammlung geistlicher Bücher wandte; Lu/ö. I/I.ru or>,! < 7 s?//?sueiui. Andere meynen, daß erst K 0 n st a II -tius, der Sohn des vorigen, diese Bibliothek gegründethabe; aber die größten Verdienste um sie erwarb sich Ju-lian, indem er für sie die königlichen Hallen ecbauetc, undalle Handschriften, die er zusammen bringen konnte, bortaufstellte. Sie wuchs nach und nach bis auf 120, 000 Bern-de an; es waren bey derselben sieben, aus dein kaiserli-chen Fiscuö besoldete, griechische und römische Abschreiberangestellt, die neue Abschriften verfertigten, oder die alte lausbesserten; Mcusel a. a. O- 2. Abrh. G> 429. ZneZeit des Kaysers BasiliscuS i. I. 476 verbrannte dieaus 120,000 Banden bestehende Bibliothek zu Cvnstantino-pck, wie /-r/. L/ö. X/kft />. g-e. 7 s. se/.
meldet, daß aber Leo der Jsaurier dieses veranstaltethabe, wie einige meynen, ist unwahrscheinlich; M c usela. a. O- 2. Ablh. S. 554- Im siebenten Jahrhundert lit-ten die Bibliotheken zu Konstautiuopel, und tm Orient über-haupt durch Fcucrsbrünfte und Kriege, besonders durchdeiiftnige», welchen der persische Eroberer K 0 sr 0 e-s führ-te. Bey den Streitigkeiten über den Bilderdienst, wäh-rend des achten Jahrhunderts, wurden die Kloster - Biblivrthekcn häufig ausgeleert und zerstört- Seit der ander»Hälfte des neunten Jahrhunderts, wo eine gelehrte Kat)-scrfamilie in der Person des Basiliuö, und im eilstenJahrhundert die noch gelehrtere Comnenische Familieauf den Thron kam, wurden mehrere Bibliotheken im grie-chischen