Band 
[Zweyter Theil.]
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Bibliothek,

stand sie aus yis Bänden; Jnvenel be CarlencasGe ch chte a. a. O. »752. L. Th. 20 Kap- S- 277.Im Jahr »527 war sie schon ansehnlich, daher einige die-ses J,hr für das Sriftungsjakr derselben annehmen, undim l/ken Jahrhundert wurde sie durch Ludwig XlV. un-geinein vermehrt. Sie bestand zuletzt aus Z2c»ooo Bän-den. Die jetzige Nationalbibliothck in Paris besteht aus622220 Bänden, und begreift die vormals königliche Bi-bliothek in sich; das übrige wurde durch Requisitionen undAufhebung der Klöster beygeschafft. In Paris sind noch zumerke,,; die Bibliothek i» der Abtey der heiligen Gcnovcva;die Bibliothek der karrum oruroi i' seit >6ii; und die Bi-bliothek der Abtey 8r. Lormsin stez ?rL-r,, die eine derältesten ist, aber erst seit 1614 ansehnlich wurde, daher ei-nige ihreErrichtung erst in dieses Jahr setzen. Die Bibliothekder deutschen Natto» zu Orlcans legte Obcrt Gitaniusnm 1567 an; Bayie bist. erst- Wörterbuch S.586. Ocffentliche Bibliotheken sind »och zu Boucdeaur,Lyon, Roucn u. s. w> Im i7ten Jahrhundert wurdendie ansehnlichen Bibliotheken des Mazartn und Thua-nus in PariS versteigert. In Spanien sind zu merken;die Bibliothek des heiligen Loren; im Escurial, die 1597

«rnchtck wurde; die lömgliche Bibliothek zu Madrit; die

Dem Bibliothek zu Toledo; die Universitätsbibliothekenzu Alkala und Salamanca. — Alfred, König vonEngland, der von 872 bis 922 regierte, ließ die erstenBücher aus Rom »ach England kommen. Auch »och eini-ge andere angelsächsische Könige waren auf Errichtung öf-fentlicher Bibliotheken bedacht, und ließen viele Bücherdazu a s Irland kommen, wo die Wissenschaften frühercmrvirt wurden. Als die damals beträchtlichste Biblio-thek wird diejenige zu Dort gerühmt. Indessen waren diever eerenden Einfälle der Normämicr im yten und lotenJahrhundert den Bibliotheken in England, so wie inFrankreich sehr nachthcilig; Mensel a. a. O- s. Abth.G. 556. Die öffentliche Bibliothek in der Paulükirche zu

London