Bibliothek.
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sie sich doch so sehr, daß König Carl /X. i. I. l6n einenBurnus zum Bibliothekar ernennen konnte. GustavAdolph schenkte seine ganze Bibliothek, nebst dem zu .Würzburg eroberten Büchcrvorrath, der Akademie zu Up-sala, wo man schon seit der Reformation eine Universi-tätsbibliothek errichtet hakte. Christine sammelte eineneue Bibliothek, nahm aber solche, als sie das Reich ver-ließ, als ihr Eigenthum mit. König Carl Gustavwar der Wiederherstellet einer Königlichen Bibliothek, undvermehrte solche durch seine Siege und Eroberungen in Po-len und Dännemark. Sie ward bald durch gekaufte oderder Krone durch dje Redurtion anheim gefallener Privalbi-bliotheken vergrößert, Bey dem großen Schloßbrande1697 verbrannten 17786 Bücher, und no; Manuskripte,rrnd die übrigen 6286 Bande waren sehr beschädigt. Dierieue EiiirichlMig derselben und ihre Aufstellung in dem neuenkönigliche» Schlosse, ist erst unter dem fetzigen Könige zuStande gekommen. Cronstedts numismatische Biblio-thek, Lilas Sammlungen in der Heraldik, Genealogieund Topographie , auch K. Gustavs 771 . Handbibiiothckvon rsooo Bänden sind jetzt damit vereiniget. ätocäöot,,/.177 Oe/t». L>oc-H/>s/,« bey N 0 rdströ m 1801.
Bey der Lomkirche zu Lund wurde 1124 der Anfang zu ei-ner Büchcrsammlung gemacht; Abhandl. der Kö-vrgl. Schweb. Akad. der Wiss. 1797. ,Tb- 77 ^.
Zu Lund und Abo sind auch Universitätsbibliotheken. —- .Thoinasius beschrieb zuerst die Historie seiner Biblio-thek; s Summarische Nachricht aus der Tho-mas. Bibliothek. Halle 1715. —- Die Biblio-
thek des Aldus Mauritius des jünger» bestand auS80000 Büchern; 1°. 7. H 7 . c. F. §. f. —
Folgende Privatpersonen hatten im >8ten Jahrhundert gro-ße Bibliotheken; Zacharias Conrad Uffenbach;Johann Burkard Menken in Leipzig; RaymundKraft in Ulm ,'j' 1729); Heinrich, Graf von Gü-riau, dessen Bibliothek mit der Kurfürstlichen in Dresden
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