Bienenkorb. 2; i
der Bienen erfand Reaumü r. Es besteht da inn, daßdie Bienen samt dem Korbe einige Zeit unter Master ge-taucht werde», wodurch man sie belaubt, und dann sügbch,ohne den Stachel zu fürchten, mit ihnen ningehen kann;Zacobson technol. Wörterbuch I. G. 120. AufCuba gab es sonst keine Bienen; diese wurden erst 1764durch einige Familien, die von St. Augustin in Floridanach Cuba zogen, mit dabin gebracht. MonatlicheCorrespondcnz zur Beförderung der Erd- undHimmelskuiide, herausgegeben vvm Frey-herr» von Zach. i8vi. Jan. S. 9-
Bienenkorb, Bienenstock. Die älteste Geschichte der Bie-nenkörbe und Bienenstöcke soll Hygin geliefert haben, sieist aber verloren gegangen. Die wilde Bienenzucht in hoh-len Baumstämmen ist die älteste. Diese ahmten die Men-schen nach, indem sie bohle Cylinder aus Baumrinde wach-ten, oder hölzerne Stämme aushöhlten, und so entstanddie Klotzbeuteuzucht, da man Bienen in hölzernen ausge-höhlten Stämmen oder Klötzern aufzog. Diese aus ei-nem Stücke bestehenden Bienenstöcke sind die unvollkom-mensten, indem man Pas Honig und das Wachs nichtdaraus bekommen kann, ohne die Bienen zu ersticken, odersie zu beschneiden. C 0 lumella, der als ein guter Land-wirih bekannt war, lobt die Bienenstöcke aus Baumrinden,weil sie im Sommer die Hitze und im Winter die Kältenicht zu viel zuließen, und nicht leicht in den Ritzen moder-ten; doch räth er auch aus Bast und aus Weiden gefloch-tene an, und, in Ermangelung dieser, aus Klötzern zube-reitete, oder aus Bretcrn zusammengefügte.
I.//-. IX, L In den 1 ^. ItlMvnw, (7^7>. wird
der Bienenstöcke aus Holz, aus Baumrinden und gefloch-tenen Reisern gedacht. Wenn in einem Jahre die Trachtgut war, so hieng man den Klotzbcutcn noch einen Kastenan, und die strohernen Stöcke wußte man mit untergesetz-ten Srrohriiigen zu erweitern. Dieses hat dann Gelegen.
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