Dilderreimk,
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Gouverneur von Grenada brachte i. I. 1792 einige Pfla'n,zen von diesen Wurzeln nach England, und legte sie demProfessor der Botanik in Oxford vor, der eine neue ArtViZnoiiis in dem Gewächs erkannte. Jetzt befinden sichschon in mehrern Gärten Englands Exemplare von dieserPflanze. Medicin. Coinmcntar. der Aerzte inEdin bürg 2. Dcc. 9. B.
Blldergedicht ist ein poetisches Gpiclwcck, da man einenSatz oder Vers halb durch gemalte Figuren und halb durcheinzelne Buchstaben oder Sylben ausdrückt. Man wähltnämlich einen solchen Satz, dessen Worte oder Sylben sol-che Dinge bedeuten/ die man durch Figuren ausdrückenkann, welche man hinmalt, und dann die Sylben, diesich nicht durch Bilder ausdrücken lassen, dazwischen schreibt.Wollte man zum Beyspiel den Satz ausdrücken: ich achtekeine Q »aalen; so schreibt man: Ich, dann maltman eine 8, schreibt ein k, malt ein Ey, und hängt dieSylbe ne daran, schreibt ferner Q», malt einen Aalund hängt die Sylbe c n daran. Die Jtaliäner erfandenLies?s Gpiekwerk, von diesen kam es nach Frankreich undvon da nach Deutschland. I. ?h- Jablonski's all-gem. Lex. der Künste und Wiss. vermehrt vonJ.J. Schwaben, Leipzig 1767. G-220.
Bilderreime sind so zusammengefügte Rermzeile», daß siedas Bild einer Sache, z. B. einer Pyramide, eines Creu-zes, Bechers, SkcrnS, Alfars vorstellen. Der jüngereSimmias von Rhodus ist der älteste, welcher derglei-chen figurirte Gedichte, als ein Ey, ein Beil, zween Flü-gel u. s. w. hinterlassen hat; I. A. FabriFii allgem-Hi'st. der Gelehrs. 1752. 2. Bd. S. rz;. Note 96z».
7 Auch khcokrituS und andere Dichter haben dergleichen Bil-derverse, die unter andern auch eine Flöte vorstellen,schon vor 2222 Jahren verfertiget. Jablouski all-gem. Lex. aller Künste und Wiss. vermehrt vonI- I. Schwabe». 1767. S. 200.
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