Bildformerkunst.
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wohnten, und Bildbanerarbeit verfertigten, ohne den Ge-brauch per Metalle zu kenne». Nachdem die Menschen bc.reirs den Gebrauch des Thons zu Kochgeschirren kannten,und es in der Töpftrkunst zu einiger Vollkommenheit ge-bracht halten, mithin auf die Bildsormeckunst gewisserma-ßen vorbereitet waren, konnten sie leicht auf den Einfallgerathen, aus Thon einen Gegenstand der Natur nach.'ii-bilden; dieses Formen aus freyer Hand ist die älteste Arther Btldncrcy. Eben so leicht konnten sie auf den Einfallkommen, harte Körper in weichere, z. B. in Thon oderWachs, abzudrücken, und dadurch nachzubilden; diescNach-bildiing durch Abdrücke gab in der Folge Gelegenheit zurBildhauerkunst«. Dieser Anstand, daß die Menschen sehrfrühzeitig auf den Gedanken, verfallen konnten, aus welchenMassen Formen der Natur nachzubilden, macht es zugleichbegreiflich, warum sich die Zeit des Ursprungs dieserKunst gar nicht bestimmen läßt. Die Veranlassung zu ih-rer Erfindung gab wahrscheinlich das Verlangen der Men-schen ein sichtbares Bild von der Gottheit zu haben. Mankann annehmen, daß dieses Verlangen allgemein war;überall wollten die Menschen ein sichtbares Bild des GotteShabe», dem sie dienten, daher sich auch die Erfindung derBildfonncrkunst nicht mit Sicherheit einem gewissen Landeoder gewissen Mensche» allein zuschreiben laßt. Man hatzwar keine Zeugnisse aus der Geschichte dafür, daß geradeder Götzendienst zur Erfindung der Bilknerey Veranlassunggab; aber es ist doch außer Streit, daß jolchcr zur Be-förderung, Ausbreitung und zum schnellen WachslhuinedcrAildnerey ungcmein viel beytrug, wie man denn auchzugaben wird,-daß Götzendienst und Bildsormeckunst miteinander in so genauer Verbindung standen, daß eins dasandere wechstlsweife untekstützen und befördern mußte. Obder Götzendienst. >'chvn vor der Sündflurh seinen Anfanggenommen habe, kann man wegen Mangel an Nachrichtennicht bestimme«,; zwar könnte man es aus der Schilderung
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