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Bildformerkunst.
des verderbten sittlichen Zustandes der Menschen jener Zeitmulhmaßcn; aber mit Gewißheit kann man es nicht be-haupten, mithin auch daraus keinen Schluß auf baö Alterder Bildformerkunst machen. Eben so wenig kann die Sa-gt im JosephuS I.r 7 /. I. c. 2.) etwas für
LaS Alter dieser Kunst beweisen; es wird daselbst erzählt.Laß Seth zimy Säulen, wovon die eine von Stein, dieandere von Backsteinen oder Ziegelsteinen war, verfertiget,und theils astronomische Beobachtungen, theils andereNachrichten darauf verzeichnet habe. Seth hatte gewißandere Bedürfnisse zu befriedigen, als daß er an die Der-fcrtigung solcher Säulen und Aufzeichnung astronomischerBeobachtungen hätte denken können. Wahrscheinlich meyntJosephuS die Säulen, welche in unterirdischen Höhlenbey Theben, jenseits des NüstromS. standen, und vornThvt mit Hieroglyphen beschrieben waren; 7 . 7k.
Da man die Entstehung der Abgöttercy mit größeremGrunde um das Jahr rh'oo 11. E- d. W. setzt, so könntemau diesen Zeitpunkt auch für die Entstehung der Bildfor-meckunst annehmen, welches sich zugleich mit der Sagevereinigen ließe, daß Abrahams Acltcrvakcr, Serug,der 1819 geboren wurde, schon die Bilder tapferer Männerverfertiget habe. Darinn stinimen indessen mehrere «her-ein, daß der Ursprung dieser Kunst in Chaldaa zu suchensey, und CPipha 11 ius 7.//-. 7 . 7. z.)
will sogar wissen, daß Abrahams Baker, Lharah, der1878 n. E- d. W. geboren wurde, und auS Uz in Chaldäagebürtig war, schon Bilder aus Thon und Leimen verferti-get habe. Daß Lhara, der in Persie« Taruch^ undjn Indien Thura genannt wurde, ein Götzendiener war,weiß man aus Jos. 24, 2.; auch nennt ihn die uralteGeschichte Azer d. i. den Götzenmacher; s. 2V>.
////?. O^o». 1700. Zu Ja-
cobs Zeck waren schon Götzenbilder in Mesopotamien, dennLaban, der um 2080 n. E. d. W. lebte, verfolgte die
Nahes,