Band 
[Zweyter Theil.]
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279
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Dildgießerkunst.

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^ ar. 7 ^ 77 . c. 7. M. AciliusGlabrio, ein

römischer liuumvir, der zy'7 lebte, ließ feinem Baker einegoldene Bildsäule zu Pferde errichten, welches i» Rom dieerste dieser Art war; LrvE LrS. 4a. 0. Bey demTriumphe des Pompefus wurde die silberne Bildsäuledes P harna ceS, der zuerst in Pvntns regierte, und desMithridakes Cupator mit herum getragen; dießwaren nach T'/l». Hä. §7. Lr//e. L/po/./. die ersten

silbernen Bildsäulen, die man in Rom sah. Der Ver-schwendung, -goldene und silberne Bildsäulen zu gießen,steuerte Augustuö durch ein Verbot, worinnc er befahl,nur aus Erz Bildsäulen zu gießen. Bryaxis goß ein«Bildsäule des Apollo in coloffalischcr Größe, welche beyder Bibliothek des Tempels des Augustus stand. S p-Carvilius goß eine Bildsäule des Jupiters von außer-ordentlicher Größe; 7 V"r. 7,/ä. §4. er. Wie beliebtdie Hildgießeckunst in Rom gewesen sey, kann man auchdaraus schließen, daß der römische Baumeister Scavrusmehrere Tausend eherne Bildsäulen auf das von ihm er-bauet« prächtige Theater setzen ließ. Die Rittcrstatue desMarcus Aurelius übertrifft, im Ganzen genommen,die übrigen Statuen zu Pferde in Italien; sie wurde vordem lateraniscken Pailaste gefunden, wo sie eine Zeit langstand, bis sie Paul 771 . i. I. ißzo nach dem Capitol brin-gen und auf ein Picdcstal setzen ließ.

In den Finsternissen des Mittelaltcrs schlief die Gieß-kunst großer Bildsäulen bis zum Anfanae des 1 ;kcn Jahr-hunderts, wo Toscana den ersten guten Bildgießer wiederhervorbrachte, nämlich den Lvrenzo Ghiberti von-slorenz, der im Jahr 145;, in einem Alter von 7? Jah-re», starb. Er war ein gelernter Goldarbeitcr, wurdedann mi Skemp-, lschneidcr und Bildgießer; er goß dieStatuen des Mutiliä s und Stephanuö m der Sauer Jo-hannis Kirche, und die Skaiue Iodannis des Täufers inder Kirche Or fan Mjchele. Für die S. Iohannio - Kirche

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