Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Dildgießerkunft.

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Nkm Baker und seiner Mutter, init einer Fama, die ihnmit Lordeern kränzt, in Er; dar. Seit i6ü<> besitzt Romdas größte Werk in Bronze, nämlich die über 82 Schuhhohen Bilde, und Bcywcrke des Stuhls Pekri 111 der Poterskirche vom Ritter Bernini. Auch befindet sich indieser Peterskirche eine große sitzende St tue am Mauso-leum Urb aus l^III-. rechter Hand, welche für die schön-ste päbstliche Figur di»ses Tempels gehalten wird. Dieschönste aller päbstlichen Bildsäulen Roms ist die sitzendecoloffalische Bildsäule Jnnocenz X-, im großen Saaledes Mnsto capitolino, an welcher Kops, Hände und Dra-perie unnachahmlich sind; sie ist ein Werk des Alex. Al-garsi. geb. zu Bologna 1602 s 1654. Auch daS Cru-k'fir des Algardi ist berühmt, und durch unzählige Copienbekannt.

In Frankreich ließ Ludwig XIII. von 1614 bis i6z;-as sehr ähnliche Bild seines Vaters zu Pferde verfertigen,das die neue Brücke zierte; das Bild des Körngs wa» vonDopre, mehr als die Halste über Lebensgroße. DasPferd wurde in Italien von I 0 hann' v 0 n B 0 l 0 gna ge-gossen, und warcu'_Geschenk, d«Ü der Großherzog CosinusII. i. I. i6i> an seine Tochter, Maria von Medici,Gemahlin Heinrichs Ilss, schickte. — Richelieuließ iü;y die Rikterstatue Ludwigs XIII. ant dem Kö-nigspl rtze errichten. Das Bild des A.önigS goß der jünge-re Peter Biard; weit schöner gencth dos Pserd dazu,welches Dan- Ricciarelli, geb. zu Volterra i;vy,s m Rom auf Moiikecavallo i. I. 1564 gegossen

hatte; es war nach dem Muster des Pferds Marc Au-rels im Capitol verfertiget, uud zu dem Monument Hein-richs II. bestimmt,' welches Cellini vollenden sollte;es wog über 200 Ccntner. Caspar Marsy, geb. zuCamdrai 1624 s 1681, undBalkhasar Marsy, geb.zu Cambraj l6?8 f 1684- machten zu Versailles ^incin-schaftlich die ehernen Statuen Bacchus und Lakona, wo-durch sie berühmt wurden z aber sie übertrafen sich selbst in

der