Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Bildhauerkunst.

des Achilles und Tclkphus am Caikus vor. Im Tempelselbst stand das Bild der Pallas von Elfenbein, und zu ih-ren Seilen Asilcpius und Hygiea aus Marmor erbauen,welches alles Werke des Scopas waren. Dieses Bild derPallas brach!« August, nach der Schlacht bey Aclium nachNom. Zu Gnidos befand sich von ihm ein Bacchus, zuMegara, in dem Tempel der Benus Praxis, die Skatncnder Liebe, des Verlangens, der Begierde. Viele seinemWerke wurden nach Rom gebracht. Bryaxis, der fürdie Gnidier einen mannormcn Bacchus machte, Timo-Iheus und Lescharcs, waren sämmtlich als Biidhauu:in Marmor berühmt, und arbeiteten mit an dem Mauso-leum in Carien. A gesunder, Athenodorus undPolydorus, Vater und Söhne, aus Rhodns, bilde-ten im 4ten Jahrhundert vor C. G- die berühmte GruppeLaokoon mit seinen Söhnen, und lebten, wie Winkclmannund andere aus dem Stil vermuthen, in welchem dieseGruppe gearbeitet ist, in dem schöne» Jahrhundert Ale-xanders, obschon nichts vorhanden ist, diese Vermu-thung zu beweisen, und Mcngs sogar zweifelhaft ist, obes dieselbe sey, von welcher Plinius spricht: sie standehedem in dem Pallaste des Kaysers Titus, und wurdeunter dem Pabst Julius II. in einem Saale gesunde»,der einen Theil der Bäder des Titus ausmachte. Der rech-te Arm des Laokoon ist vonBaccio Bandinclli, ei-nem Zeitgenossen des Michel Angelo, nach Winkel-ina»» aber, von Berpini aus gebrannter Erde ange-setzt, nachdem Michel Angelo schon versucht hatte, ei-nen von Marmor anzusetzen, dessen Bewegung dem Gan-zen nicht angemessen war. Glykon von Athen, im 4tcnJahrhundert vor C. G>, wird für den Meister des beruhn;-ren Farncsischen Herkules gehalten. Die Bruder Apollo-nius und Tauriskus aus Trolles in Cilicien, lebten indem schönen Zelrraum der Kunst, und bildeten aus einemMarmorbloek die große Gruppe, welche setzt unter demNamen des Farnestschen Stiers berühmt ist. Sie stellt

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