Bildhauerkunst.
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Fleisch zu seyn scheinen. Frcknz du Qucsnoi, auchil kejLM!NZo, der Flamlander, genannt, geb. zu Brüssel1594 s 1646, machte zu Rom kleine Figuren von Elfen»bei» und Holz, Hciligcnköpfe u. dgl. Er suchte seinerSculpkur die Weichheit der Gemälde Titians zu ge-den, und übertraf in Darstellung der Kinder jeden Bildner.Man trug ihm daher die Modellirung der Gruppen vonKindern auf, welche sich neben den Säulen des Hochaltarsin der St. Pekerskirchc befinden. Sein 22 Palmen hoherAndreas in eben dieser Kirche ist eine der schönsten Statue»des neuern Roms; seine Gusanna zu Lorekto wird bewun-dert wegen des Adels der Stellung, der Schönheit desKopfs, des sanften Ausdrucks von Schamhaftigkcit undFrömmigkeit, und wegen der vortrefflichen Bekleidung. —-I. Laur. Bernini, geboren zu Neapel 1598 f 1630,machte, schon in seinem achten Jahre den Kopf eines Faun,über welchen Kellner erstaunten. Sein Barer führte ihnim roten Jahre nach Rom. In seinem isten Jahre mach-te er die Statue des heil. Laurentius und des Aencas, wel»eher seinen Vater trägt, beyde von natürlicher Größe; derRubin, den er sich dadurch erwarb, wurde noch durch sei-nen David, eines seiner besten Werke, an dem man jedochden niedrigen Ausdruck eines gemeinen Soldaten tadelt,sehr vermehrt- In seinem i8ten Jahre bildete er die be-rühmte Gruppe Apoll und Oaphne, welche für das Mei-sterstück der neuen Silbnerey gehalten wurde , und wenig*stens bis jetzt das angenehmste Stück ist. Ludwig Ha-rtes ihn l66; nach Paris, wo er die Büste Ludwigsmachte, über deren Kühnheit in der Ausführung die Bild-ner erstaunten. Am meisten rühmt man seine heilige Bi*bianc und Thcrese, in welcher letztern jedoch die Entzückungder göttlichen Liebe allzu sehr einer unheilrgen Wollust gleicht-Den Regeln des Geschmacks, und den schönen Mustern derAlte» folgte er nicht, daher er, ohngeachket feines große»Ansehens, dem guten Geschmack in den Künsten nachlheiliKwar. Alex. Algardi, geb. zu Bologna 1602 t 1654,
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