Bildhauerkunst.
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verfertigte für den Herzog von Mantun kleine Modelle inElfenbein, die in Erz oder in Silber gegossen werden soll-ten. Dann bildete er in Rom die Statue des heil. Johan-nes und derMagdalena, in übernatürlicher Große in Stuck.Durch die letztere ficng er an, berühmt zu werden. Ecsetzte die dem Herkules des Pallastes Verospi fehlendenStücke an; diese fehlenden Stücke fand man nachher, aberAlgardi's Wiederherstellungen waren so schön, daßman die Originalstücke blos beylegte. Sein berühmtestesWerk ist das Basrelief des Atttla in der Pcterskirche. —Franz An guter, geb. zu Eu in der Normandie, 1604s 1699. Sein schönstes Werk war das Mausoleum deSHerzogs von Montmorency in der St. Marienkirchezu Moulins. — Der Franzose I. Theodon s :68o,erwarb sich durch seine, schöne Statue des heil. Johanne-im Lateran Bewunderung. Äuch erhielt er einen von denJesuiten ausgesetzten Preis für dirs Modell einer Gruppevon 5 Figuren, welche den auf den Götzendienst Blitzeschleudernden Glauben vorstellt. Die Jesuiten wollten mitdieser Gruppe den Altar des heil. Jgnatius in der KircheJesu schmücken. — L. Leramberk, geb. zu Paris1614 f 1670, machte sür den Garten des Palais Royal2 Sphinxe von Marmor, und neben ihnen Knaben mitBlu-menguiclanden in Erz, und vier Gruppen, jede von dreyKindern in Marmor, und andere Werke mehr. — P.P. Püget, geb. zu Marseille 1622, erwarb sich in derBildnerey einen unsterblichen Ruhm- Seine ersten Ver-suche waren die zwey vortrefflichen kolossalischen Temnenam ttotel clo ville zu Toulon. Zu Genua machte er fürdie Kirche unsrer lieben Frauen die i; Fuß hohe marmorneStatue des heil. Sebastian und Alexander Saoli; balddarauf für den Herzog von Mantua ein Basrelief, welchesdie Himmelfahrt darstellt. Zu Toulon entwarf er das Bas-relief Alexander und Diogenes, und zu Versailles vollende-er feinen Milon oder sterbenden Fechter; letzteres warIci» Meisterstück und eins der allerschönsten Wecke der neuenBuich.Hqndb. d, Erf r. Th. L Kunst,