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Bildhauerkunst.
Kunst, Kelches selbst dem Laokoon nicht nachstehen würde,wenn die Formen eben so rein wären. — Franz Gi-ro rdvn, geb. zu Trvi'es in Champagne !< 5 zo f 1715, warder berühmteste unter allen Bildnern, die unter und fürLudwig XI^. arbeiteten. Er bildete ein« Statue derJungfrau, welche seine Familie noch aufbewahrt. VierStatuen an den Badern des Apolls erwarben ihm denPreis von zoo Louisd'or. Unter seinen Werken iin Parkzu Versailles zeichnet man aus: die Bildnereyen amBassin des Neptun, den Winter, -die Pyramiden-sonw.ine, vorzüglich aber die Gruppe, dxr Raub derProscrpina. — Martin van den Bogaertoder van -en Baum garten, in Frankreich O»)^-genannt, geb. zu Breda 1640 f 1694, arbeitete auchin Marmor. — Aütvn Coysevor, geb. zu Lyon1640 f 172Ü, machte sich schon in seinem i7ten Jahredurch eine Statue der Marie in Lyon berühmt, und liefertein der Folge sch-Ne Denkmäler der Kunst. '— Peter leGros, geb. zu Paris 1656 ^ 7719, erhielt den zweytenvon den Preisen, welche die Jesuiten auf zwey der schön-sten Gruppen, zur Verzierung des Sk. JgnarinsalkarS inder Kirche zu Rom, gesetzt hakten. Er verfertigte auchdas berühmte Basrelief des heiligen Ludwig von Gonzaga,welches aus zwey stark hervorspringenden, durch Fwischcn-figuren von verschiedenen Reliefs verbundenen Gruppen be-steht. Sein heiliger Dominikus in der Petcrskirche wirdmit unter die Meisterstücke von Rom gerechnet. — Ni-kolaus Coustou, geb. zu Lyon 1658 fl 7 ZZ, vcrftr-tigke die Vereinigung der Seine und Marne, y Fuß hochin den Thuillerien, welche Gruppe sein erstes und Haupt-werk war- In -er Tritonengruppe zu Äersailles, nochmehr aber in der Herabnchmung vom Kreuze, in der Kir-che dchtrr Dame zu Paris, zeigte er alle seine Talente.Sein letztes und geschätztestes, aber unvollendetes Werk istdas Basrelief le ?asta§e llu Kinn zu Versailles. — Ca-will RuscvNi, geb. zu Mayland I6;8 ^ 1728/ wurde
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