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Blattern.
Gottes/ der sie auch die gute Wirkung/ die man von betEinimpfung der Pocken bemerkte, zuschrieb, und auS die«ser Ursache machte sie auch die Einschnitte, worein sie dirPockenmaterie brachte, kreuzweise. Ob nun gleich dasgriechische Volk die glückliche Verminderung der Sterblich,keil bey dieser Behandlung bald gewahr wurde, und ihrvöllige» Beyfall gab: so blieb doch das Einimpfen einigeKeil in Constantinopel unbeimrkt, und wurde nur von ge-meinen Leuten angewandt; Witte» bergt schcs Wo-chenblatt. >8oi. 5 i tes Stück. Als aber im Jahr 170!die Blattern in Constantinopel sehr tödtlich wurden zogein vornehmer und für seine Kinder besorgter Herr daselbstden Arzt, Jacob Pilarinus (so finde ich diesen Na«men im Universal, Lex. a. a. O. gedruckt, andere schreibendafür: Joh. Pilarius), der aus Cephalonien gebürtigwar, wegen der Einimpfung der Blattern zu Rathe. Die-ser konnte ihm aber, weil er mit der Sache noch nicht be-kannt war, nur wenig Rath ertheilen. Endlich entdeckt«ei» griechisches Weib dem gedachten Herrn die ganze Me-thode der Einimpfung, worauf PilarinuS diese Cur anvier Kindern desselben glücklich vollzog, wie er selbst in sei-ner angeführten Schrift erzählt, worinn er den Europäerndie erste gedruckte Belehruizg über das Einpfropfen derBlattern gab. Handschriftliche Nachricht von dieserErfindung hatte der griechische Arzt, E manuel Timo-nus (andere schreiben: Thiem 0 n, oder auch: Tim 0 n i)in Constantinopel schon im Jahre 171g, in einer zu Con-stantinopel im December des gedachten Jahres ausgefertig.ten Relation an den schwedischen Leibarzt, von Skrag-grnstierna, gegeben, und theilte dieselbe auch den Uni-versitäten zu Padua und Oxford mit, wo er ehedem studirthatte; 1714. Z 82 . Wood-
Wille behauptet, daß in Südwallis die Impfung unterden gemeinen Leuten schon im Gebrauch gewesen sey, ehesich die Aerzte in England ihrer angenommen hatten; aberdie methodische Impfung sey erst durch jenen Aufsatz des
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