Band 
[Zweyter Theil.]
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Blattern.

chen, und es wurde am 2kcn December 1799 zu London inder ^Vurevicle- 8t, eol izoicloi, 8guare. dir. Z6. eine Anstalt fürdie Einimpfung der Kuhpocken errichtet. Reichs-Anzei-gcr. r8°o. Nr. 190. vr. Icnncr entdeckte auch unächteKulipocken und warnte dafür, weil diese nicht gegen dieKinderblattcrn schützen. Im Januar 1801 entdeckte erferner in London, daß Hunde, denen er die Kuhblatterninoculirte, die sogenannte Huiidckrankheit bekamen, undsehr leicht durchkamen, da sonst die Hälfte der Hunde, wel-che diese Krankheit von selbst bekommen, daran sterben;Reichs - Anzeiger. 1821. Nr. 71. — Ueber Deutsch-land wurde die Jnvenlation der Kuhpocken, sowie ehedemdie Impfung der Kinde, blättern, von Hannover aus ver-breite*, wo der Hofinedicus Ballhorn, und der Hofchi-rurgns Strohmeyer im Jahr 1799 die ersten Versuchemit Impfung der Kubpvckcn machten; Neues Hanno-verisches- Magazin. 1800. 6 8tcs Stück. Kurz"darauf impften de Carro und Ferro in Wien zuerst dieKnhpccken; Jahrbuch der neuesten Literatur.1800. 4. St. — Dc Carro machte die Erfahrung,daß Personen, welche die gewöhnlichen Kiudcrblaktern ge-habt hatten, dennoch die Kubpockcn bekamen, wenn ihnendiese eingeimpft wurden, und wenn man mit Kuhpockengiftvon solchen Personen andere impfte, so bekamen sie hinter-her auch noch die gewöhnlichen Blattern. Soll also dasKuhpockengift gegen die Kinderblaltern sichern, so muß esvon Personen genommen werden, von denen man gewißweiß, daß sie nicht schon die Kindcrblattern gehabt haben;Journal der praktische» Arzneykunde rc. vonC. M. Hufeland. X. Bd. 4tcs Stück. 1800. S.129 — iZ4- — Seit dem December 1802 impfte derDoctor Francisco Piguillem i» Puigcerda die Kuh-pocken zuerst in Spanien; Allgemeiner LiterarischccAnzeiger. 1801. Nr. 7z. In Constantinopcl führteLord Elgin das Impfen mit Kuhpockcnmaknie ein undließ solches an seinen und andern Kurvcrn vermehrn; In-tel!.