Blattern.
2 ?
über diesen Gegenstand heraus: 0 /^o„-
rko»/ o» r/>e r-a-'/o/ao r/noor/r-?o o,' Lom-/,o-v. ^.o//cks». 1799.
Jennerö und Pcarsons Schriften über die Jmpfungö-versuche mit Kuhpockencitcr erregten große Aufmerksamkeitunter den Aerzten auf dieses neue Mittel, den Verheerun-gen der Kinderpocken Einhalt zu thun; desto sorgfältigerbemühten sich Jen n er, Pearson, Woodwille,Simmons und andere Aerzte, die Wichtigkeit und Zu-verlässigkeit dieser neuen Entdeckung durch eine zahlreicheMenge von Kuhpockenimpfungen zu beweisen- WilliamW 0 0 dwille impfte in einem Tage 28 Personen mit Kuh-pocken-und Kinderpockcnciter, die zu gleichen Theilen miteinander vermischt worden waren, um zu erfahren, welchervon beyden eine größere Wirksamkeit äußern würde, oderob durch die Verbindung beyder eine Bastard-Krankheit er-zeugt werde» könne- Das Resultat davon war, daß beymcbr als der Hälfte dieser Personen die örtliche Krankheitoffeiibair den Charakter der Kuhpockcn annahm, bey denübrigen war sie den Kinderpockcn ähnlicher; bey keinemeinzigen aber entstand daraus eine starke Unpäßlichkeit,oder eine große Menge Pusteln. Ferner machte auchWood Wille die Erfahrung, daß Menschen, denen dieKuhblaktcr» inoculirt worden waren, hernach die gewöhnli-chen Blattern nicht bekamen, wenn sie ihnen auch inoculirtwurden. - Im Jahr 179Y impfte W 0 0 dwille 602 Perso-nen mit Kuhpocken, wcvon eine einzige starb, nämlich einSäugling, am eilften Tage nach der Impfung; man setztedie Impfung fort, die Fahl der geimpften bestes sich in kur-zer Zeit auf 4000, und es starb, außer dem angeführtenSäugling, niemand mehr daran. Von diesen Personenwurden 2200 mit Kinderblattern geimpft, aber keine bekamsolche. Man sehe hierüber: Ke/,0-75 o/n./e-cker
0 //s,' r/it? o,' (7sm-/io.v e/o.
Man wiißre nun aus vielfältigen Erfahrungen, daß dieeingeimpften Kuhpocken eine weil leichtere Krankheit waren,als'die, welche die eingeimpften Kinderblallern verursa-chen,