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Bleichs.
absorbirk, und sich beym Gebrauch besser behandeln läßt.Schon vorder halte man sich des bloßen Kalkwassers be-dient, welches aber die dephlogistisirte Salzsäure nur insehr geringer Menge absorbiren kann, da es nur etwa den7ooste„ Theil Kalk aufgelöst in sich enthält- Journalfür Fabrik. 1799. August. S. isr — 154.
Die geschwefelte Kalkcrde oder Kakklcber lieferte noch«in anderes Mittel zum Bleichen, welches die FasernderLeinwand noch besser ausschließt, als die Pottasche thut,auch weniger kostet und kalt angewandt werden kann, wel-ches schon wichtig« Vortheile waren. Der Chemiker Hig -gilis in Irland war der erste, welcher die vortheilhafteAnwendung des geschwefelten Kalks, statt der kohlensaurenPottasche, zuin Bleichen der Leinwand mit oxygcnirter odervollkommener Salzsäure entdeckte, worauf ihn der immerzunehmende Preis der Pottasche geleitet hatte. SchonKirwa» hakte die Bemerkung gemacht, daß die Schwe-fcllcbcr vortheilkaft zum Bleichen wäre, und Higgiusgerickh dadurch auf die Vermuthung, daß auch die Kalkerde,jii Verbindung mit Schwefel, die orygenirte Salzsäure;veinem vollkommenen Bleichmittel convensiren würde, undin der That hak dieses Mittel auch besondere Vorzüge; eserfordert wenig Auswand und wenig Geschicklichkeit, es be-darf keines heißen Wassers und die Lauge thut dem Zeugekeinen Schaken. In Frankreich hat O Reilly dieseBlcichimrhodc zuerst nachgeahmt, und in den französi-schen Annalen der Künste und Manufakturensowohl die Bereitung der Eckwefelkalkleber, als auch dasBleichen damit beschrieben. Ein einziges Eintauchen nachdieser Art macht die Leinwand so weiß, als sechs Einkamckmigcii nach der ältern Art. Man erhält aus 6 PfundSchwefel 60 Pinken von dieser Flüssigkeit. Auch ist dieLeinwand weit dichter und aufgebläheter, wenn sie aus derAuflösung des geschwefelten Kalks kommt, als wen» sie inher Porraschmlauge gewesen ist. Diese Eigenschaft behält
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