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sie auch nach dem Waschen und Trocknen noch bey. Derfärbende Stoff des Lcinenzeugs ist eine Art von Harz, daSsich aber dadurch von andern reinen Harzen unterscheidet,daß es in den ätherischen Oelen nicht auflösbar ist. Dasbeste Anflösungsimttel dieses Stoffs ist die Kalkieber, dieserfolgt erst die kaustische Pottasche, dieser die kaustische Soda,uns dann die verkäufliche Pottasche und Soda; Reichs»anzeiget. i8or. Nr. 274.
Turn bull in London erhielt über folgende neueBleichmethode ein Privilegium: man nimmt eine Erde,welche sich leicht mit Wasser vermischt, B. Thon, Mer-gel, Walkcrerde oder auch nur weichen Lehm, thut sie in ei-nen Kessel, laßt die Feuchtigkeit verdampfen, trocknet danndie Erde, mischt sie wieder mit Wasser, und siebt sicherenach, um ihr den erforderlichen Grad der Feinheit zuge-ben. Dann schüttet man rohen Kalk zu, der sich in demErdenbrey lv'cht, und so hat man die Ingredienzien zu derLange, womit der Kattun oder die Lcincwand behandeltwird. Das Auszeichnende di.stS Verfahrens besteht alsoin der Beymischung des Lehms zum Kalke, wodurch letzte-rer viel von seiner Scharte verliert, und in größerer Quan-tität gebraucht werden kann. Jetzt bringt man die Laugein Fässer oder Wannen , worinne die Blcichwaare bin undher bewegt oder gebaucht wi>d. In den letzten Bauchender Leinwand mengt man noch Pottasche zu den erwähnte»Ingredienzien, woraus man, wie gewöhnlich, die Stückewascht, klopft und an der Luft ausbreitet. Dieses Ver-fahren vereinigt also mit dem Waschen ir. alkalischer Laugezugleich das Walken, denn der zugesetzte Lehm dient alsWalkcrerde; und da der Kalk das Laugensalz ersetzt, so ge-winnt man durch dieses Verfahren nicht nur an Zeit, son-dern auch an Aufwand des Alkali; Allgem. Lit. Zei-tung. Jena. itzoi. Intel!. Blatt, Nr. 146.Busch's Almanach der Fortschritte in Wissen-schaften. üter Jahrgang. S. 607. und 8terJahrgang. S- 47'.
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