Band 
[Zweyter Theil.]
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Bkeyweiß.

zeigen 1796. Nr. 246. Im Journal für Fabrik rc.1798- December- S. 5V5- wurde gemeldet, daß es C.G- Tdiele» in Frcyberg gelungen sey, eine neue vor«theilhakte Zubereitung dcS Bleyweißcs zu erfinden; nachdem Zeugniß des Herrn Pros. Lampadius ist diesesBlcywciß von allen Beyniischuiigen frey, es vereinigt alledie guten Eigenschaften in sich, die das englische besitzt,und ist beträchtlich wohlfeiler, als letzteres. Die neuesteBccfahrungoart bey der Bereitung des Bleyweißes hatThomas Grace in London erfunden, und am zo. Der.irjoa ein Patent darüber erhalten. Er bedient sich zur Der-sectigung des Bleyweißes keines Bicressigs, sondern einerSäure, die er auf folgende Art bereitet: man nimmt dasSauerwassec der Stäckenmachcr, oder das Zurückgeblie-bene in den Branntweiiiblascii, und mischt das Wasser da-zu, über welchem man Terpentin destillirt hat, oder auchdie Flüssigkeit, welche bey der Destillation des Terpentinölsabläuft. Zu dieser Flüssigkeit setzt man, auf 4 Nösel Was-ser von den Stärkenmachern oder Ueberrest vom Brannt-weinbrcnncn, beynahe ein halbes Pfund Syrup, und läßtes hernach gähren. Zu diesem Zweck füllt man ein großes,mit einem löchcrichken Doppelboden versehenes Kübel, halbvoll mit Hopfentrestern, oder abgenutzten Körnern derSrärkenmacher, oder Weinkraubenstielcn; dann füllt mandas Kübel mit obiger Flüssigkeit voll, und läßt es 24Stunden ruhen; hernach zieht man die Brühe ab in einKübel, bis sich der Bodensatz erhitzt. So bald es hinläng-lich erwärmt ist, pumpt man die Flüssigkeit darauf, undfährt so lange fort, bis man eine saure Flüssigkeit erhaltenhat, welches selten später, als nach 14 oder i; Tagen er-folgt- Diese Säure benutzt Thomas Grace in seinerFabrik. G 0 tt h ard' s A n n a l e» d e r G ew e rb ku n d e.1802. Lles Heft. S. 6r »11865. Statt der schlechtenSorte des Bleyweißes, die mehr Kreide als Bleykalk ent-hält, schlug Herr Hofmann im Journal für Fab-rik, Handlung und Mode. 1796. April. S- 288.

O 5 vor,