Band 
[Zweyter Theil.]
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?v Blitzableiter.

habenmüßtcn; s. Magazin für Philologen. Her-ausgegeben von Ruperti und Schlichthorst.1797. Zweyter Band. — Unter den römischen Köni-gen soll Numa Pomptlius (um Z259 n. E. d. W.)Gewitter haben anziehen können, und Tullius Hosti-lius (1'ZZ44), der dieses habe nachmachen wollen, seydarüber vom Blitz erschlagen und verbrannt worden;

F/,»» e/e 1'. I. 1786, — I.rü I. Oecae/.

I. sagt: Tullius Hostilius sey vom Bi'tz gerödtetworden, weil er die Opfer des Numa nicht nach der Vor-schrift beobachtete. Auch Herodot soll schon erzählen,daß man den Blitz mir einer eisernen Stange angelockthabe; s. Lichtenbergs Magazin für das Neuesteaus der Physik und Naturgeschichte. 1789. V. B.4. Gt. S. rZ4> In den 6eo/>o«r>/e 11. p. 48».

kommt folgende Stelle vor; k'i.-rrum operculis äoliormnjinpolitum noxsm cx fiilZurs et tonitru arcet. Obgleich dieAlten wohl nicht hierbey an die ableitende Kraft des Eiseirsdachten, so sieln man doch hieraus erstlich, daß man demEisen daS Vermögen zutraueke, die nachtheiiigen Wirkungendes Gewitters zu verhüten; zweytens erhellet hieraus dashohe Alter der noch fortdauernden Gewohnheit, bey Ge-wittern über die mit Bier gefüllten Gefäße metallene Sachenzu legen. Beckmanns physikal. ökonoin. Bib-liothek 1799. roten Bs. rkes S. S- 244. Sehrwahrscheinlich ist es, daß man schon in frühen Zeiten einMittel wünschen mußte, sich gegen die furchtbaren Wir-kungen des Blitzes zu sichern; es fehlte aber der Vocweltan richtige» physikalischen Kenntnissen, daher man mebren-theils auf abcrgläiibige Mittel verfiel. So gcriethen dieAlten z. B. auf den Gedanken, daß man sich durch Felleder Thiere wider den Blitz sichern könne, daher Augustusund Scverus sich zur Gcwitterszeit mit einem Kalbfellbedeckt haben sollen ; s. I 0 h. Fried. H a r rm an n' 6AbhandlungvonderVerwandtschafkundAchn-

lichke ist