Band 
[Zweyter Theil.]
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Blumenuhr'. Blut. roz

und Zeiger bestanden aus lauter solchen Blumen und Pflan-zen, die sich zu einer bestimmten Grunde auflhun und schlie-ßen, woran man also, wenn man einmal die Blumen kann-te, und wußte, zu welcher Feil sie sich aufzutbun und zuschließen pflegen, wissen konnte, wie viel Ubr es war.Gothaischer Hof-Kalender- 1786. Herr Mar-sigli in Italien suchte dieselbe zu verbessern; Tagebucheines Weltmannes. > 775 - U- S. 9Z.

Blut ist eine rothe Flüssigkeit, dltz in den meisten thierischenKörpern während idreS Lebens umläuft, und aus welcheraste andere Gärte der tbrerlschen Oekonomie entspringen.Ueber die Bildung des Alms sind die Aerzte von Altersher verschiedener Meynung gewesen, Hippocratcs hieltdas Herz, Demokritus und Galenus die Leber,T hruston die Lunge,. Aristoteles, Banhin undHoffmann die Milz für dasjenige Gefäß, in welchemdas Blut aebildet werde. Jede Meynung hatte ihre Grün«de für und wider sich, bis endlich TbomasBartholtn,ein Lehrer der ArzNeykunde in Kopenhagen, geb. 1616.f 1680- richtig bewiest, daß daß Blut wirklich im Herzengebildet werde, und dadurch des HippocrateSMeynung bestätigte: Universal - Lex. lll. x. 244»548 ,

Der Engländer Robert Boyle, der um 1670berühmt war, fand das Blut, nachdem es getrocknet war,wenn er es durch ein Licht bließ, so entzündbar, als daSbeste Harz, Er bestätigte ferner die Bemerkung, daß dasDluc von der Berührung der außer» Luft eine höhere rotheFarbe aniiiiniiil, sowohl an mcmchüchem, als an deinBlute verschiedener Thiere, und sah eS von Scheidewaffer,Dttriolöl, Kochsalzgcist, Essig, Zitronen- und Pomeranzen-säst eine schmutzige, hingegen von zerflossenem Weinsteinsalzeund flüch ig laugcnhaskcm Geist, von welchem auch dasBlulwasser eher dünner wurde, als gerann, eine höherrothe Farbe annehmen. Gmelin's Geschichte der

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