Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
109
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Bocane.

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fcnen Blutes gemessen werden kann. Die BkUtwage iftvollkommen der sogenannten Schncllwage gleich, und ihrerConstruction nach so beschaffen, daß man sie ohne vielLUnbequemlichkeit bey sich klagen kann. Ihr Gebrauch istfolgender : will Man an dein Fuße zur Ader lassen: so hängtman die Wage an einen zwischen zwey Stühlen aufgelegte,»Stab , bringt ein Mit warmen Wasser gefülltes Gefäß anden kurzen Aeia der Wage und stellt durch ein an den lange,»Arm derselben zu schiebendes Medicinalgewichk das Gleich-gewicht an der Wäge her. Ist die Ader geöffnet, so wirk»der Fuß auf ein besonderes hierzu ausgebuchtes Fußgestestgesetzt, und die aus der Ade» in das Wasser laufende Bluk»menge durch das MedlringlgewiHt an dem langen Arm ab»gewogen. Weil aber dieses Fußgestcll sich nicht gut trans-porriren laßt, so bat der Bergrath Glaser statt dessei»auch einen Fußfvhlentritt, vermittelst eines Kettchens, ai»dem untern Theile des großen Aufhängeglobcns der WagLangebracht. Auch begegnet er den Einwürfe,,, welche niarrseiner Wage aus statischen Gründen machen könnte, durcheinige an diese noch angebrachte Vorrichtungen. Der ganzLApparat wiegt ; bis 5 Pfund« iDas Blutmeßgeschirvbesteht aus einem Beckev, an dessen Seite ein UM einKnie auf und «redet beweglicher Hahn angebracht ist. Indem Becken selbst sind Einsätze zu besondern Absichten beymAdcrlasseü befindlich. Bey demselben befindet sich auchnoch csti Becher, welcher durch Zeichen in 24 Theile abge-theilt ist» In diesen stürzt das Wasser durch den Hahn desD-ckenS - sd wie das Klut in diesem einläuft. Joh.Friedrich Glasers Beschreibung seiner neu er-fundenen BliitwageUnb seines Blukmeßge»schitrcSi Hlldburghauscn. 1788»

Boccme, ein von einem französischen TaNzMnster, der beyder Äöiilgi» Anna von Oestreich in Dunsten gestanden»,und ik>45 noch gelebt hat, also benannter Tanz. Jacob»son techiiol. Wörterbuch, sortges. von Rosen»rhal. V. Th. S. 26z.

Bock--