Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
112
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Bögest.'

PsAkN ist rill Gewehr, das aus zwey Ahtilen hesteht, näin-lich aus dem eigentlich.!, Bogen- der jliwcllei, von HoM/war, und aüs der Sehne- womit der Bogen gespinnt,Nil- die Pfeile abgeschossen wurden. Der Bogen war schonden ältesten Dockern bekannt- und ist bey den mchk euro-päisch culkivureN Völkern »och im Gebrauch. Wie altdieses Werkzeug sey, rann IN au daraus abnehme», daßschon Ismäel cm Bogenschütze war; r Mos. 2t, 20»Luch wird im Hiob >ü, i; und Kap. 29, 20. der Bo»gurschützen und des Bogens gedacht. Die Alten hielten denScythcs, amen Sohn des Jupiters, den man auchtnit dem B eins ober A r p h a xar, dein zweyten Königder Babylontcr, für eine Person hält, für den Erfinder desBogens; andere schreiben aber diese Erfindung desstn Groß-vater, dem Nimrod. zu. Die Cretcuscr machten sichzuerst durch den Gebrauch deS Bogens berühmt, Nnd von ihnenlernten auch die Griechen den Gebrauch desselben; Oiock»V. 65. I>. g8^. Die Griechen schreiben die Erfindungdieses Werkzeugs dem Apollo zu, welchen die Geschicht-schreiber für einen König der Assyrer halten; der Mythologiezu Folge brauchte Apollo den Bogen zuerst wider denDrachen Python, den er mit den Pfeilen erlegte- die er beyseiner Geburt von dem Vulkan geschenkt bekommen hatte;D,'o^. 5 r>. V. 74. Die Gelen , weiche mit den Gclhenund Scythen für eln Volk gehalten Werben, haben- wirÄlegänder Sardus meldet, die Schwn zu den Bo-gen eingeführt. D>e Chinestr schreiben die Erfindung desBogens dem Hvri zu; Goguer vom Ursprünged e r Gesetze. lil. S- 274. — Die Engländer lerntenden Bogen wahrscheinlich schon im sren Jahrhundert durchdie Sachsen kennen, obgleich weit später der Gebrauch des-selben im Kriege noch nicht allgemein gewesen zu seyn scheint-Wcnn es wahr ist, daß Wilhelm der Eroberer seinenNormannen den Sieg versprach, weil die Feinde keineBogenschützen hätten. Seit dieser Zeit aber, nämlich feitdpi» Anfange des rüste» Zahihundrrks, wurde der Bogen

Uliket

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