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Bohren.
durch Schießpulver, sondern durch FeuerseHen bis aufden heutigen Tag bewirkt worden sey. Dieses FeuerseHen be-stand darin«, daß man dicht an dem Felsen große Stößevon Holz aufrichk.te, sie in Brand setzte und den Luftzug sozu leiten suchte, daß die Flamme beständig gegen das Ge-stein spielen mußte. War dieses sehr erhitzt und mürbe,so wurde es mir Wasser, Essig (dessen sich Hannidal be-diente) u. s. w. begossen, und durch die schnelle Erkaltunggesprengt- oder doch so verändert, daß es mit Schlägelund Eisen leicht bearbeitet und bezwungen werden tonnte.Im Hiob Kap. 28, V. 5. scheint schon vom Feuersctzegdie Rede zu seyn. Sammlung einiger Aufsätze,historischen, antiquarische», mineralogischettund ähnlichen Inhalts- Von A. F. Grafenvon Veltheim. 1800. l. Theil. Erste Abhand-lung: Ueber daS FeuerseHen der Alten undHannibals Methode, die Alpen zu sprengen»Da man indessen das Feuersetzen einigemal wiederholen mußund dieses viel Holz kostet, so ist es jetzt nicht mehr sehegebräuchlich, zumal da das Schießen bessere Dienste thut»Das Bohren und Sprengen des Gesteins vermittelst desGchießpulvers wurde durch Deutsche erfunden und zur Voll-kommenheit gebracht. Im Jahr i 6 r; wurde dieses Ver-fahren zuerst auf den Bergwerke» eingeführt - und zwar nachder ältesten Art, die man das Pflockschießcn naimke; magschlug nämlich beym Besetzen der Löcher kegelförmige, bü»chene Pflöcke auf die Patronen Und trieb sie mit großer Ge-walt in die Bohrlöcher. Die Pflöcke hakten in der Mittöein Loch, worein das zum Zünden nöthige Pulver gethanund das Schweftlmännchen angeklebt wurde. Das heftigeEinschlagen der Pflöcke verursachte nicht selten, daß diesezurücksprangen, oder an dem fcsteki Gestein Feuer ficngen,und so durch das frühe Abgehen der Löcher die Leute beschä-digt oder gar erschossen wurden. HonemaNn in seinenAlterthümern des Harzes im 4 ken Theile S.i ;5 folg. meldet, daß ein gewisser Karl Zumbe aus
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