rs« Bohrwinde.
drehemaschkne, statt der von Mentale mbert erfunde-nen , auch bey den eisernen Kanonen anwandle;cke üü'5 ^cre-rcei. 17;^. p. gzZ. Die von Maritz
angegebene Bohrmaschine wurde »n Jahre 1780 von demHerrn von Forstn er so verbessert, daß sich nicht alleinder Bohrer in dein Rohre, sondern auch dieses in jenemzugleich dreht. Seit dem Jahre 179; wurden in Frankreichdie Kanonen über ein Modell von Messing geformt- so daßdie fertige Form nach ihrer Länge in zwey Theile zerfiel,die durch eiserne Bänder und Schrauben zusammen gehaltenwurden; e/e -/c /e-L LVr-
«E. 4. /n» 2.1'. 6;. Vermöge dieser Verände-
rung konnte man das Geschütz in Sand formen, wodurchdie Arbeit sehr beschleunigt wurde. Die Stückgießercy inParis mußte zu dem Ende von jedem Kaliber ro metalleneMuster gießen, die man an die Gicßereyen vertheilte, undzugleich einen Satz Bohrer beyfügte, die sogleich angewen-det werden, und bey Verfertigung neuer zum Muster dienenkonnten. In der Folge bcdienle man sich, wie schonKeller in Casscl gethan hatte, nur Eines Bohrers voingehörigen Kaliber des Stückes, wo man alsdann nur mitdein Schneidezeug gehörig nachhelfen durfte. Der Stück-gießer Chaillvt verband mit dieser Einrichtung eine Ma-schine, die vier Bohrer auf einmal in Bewegung setzte, undauf. diese A t vier Geschützrohre zugleich lieferte; fbkouFsa. a. D. die Vorrede. Neuerlich hat derGraf Bcnjami» v 0 n R u m f 0 rd eine vortbcilhafie Bohr-maschine erfunden, deren Beschreibung und Abbildung manin dem Allgemeinen Journal für Chemie, von A.N. Gchcrer. Leipzig. 1798. l- Heft. findet.
Bohrwinde'. Eine horizontale Bohrwinde zum Ausbohrender Kanonen gab Gerhard Meyer, Ritter des Wasa-Orkens, an, und 1759 wurde eine solche in der Slück-gi'.ßerci) zu S.'vckhoim, auch 176; eine dergleichen zu Ukkccerrichtet. Da aber diese Bohrwinde viel kostet, auch der
Bohr-