Brand.
149
dergleichen geschlagen; aber weiterhin, nach Westphasen,den Niederlanden, so wie in das südliche Deutschland, schei-nen sie nicht gedrungen zu seyn. Bloß von den kleinernBrakteaten läßt sich für diese Gegend behaupten, was Mo-ser a- a. O. davon- sagt. Mit dein Ende des izken Jahr«Hunderts verschwanden die großen Bxakteaten. Man lerntedie Tournoscn kennen, wovon die Präger Groschen, sowievon diesen die Meißnischen eine Nachahmung waren. Beyzunehmendem Commerz undAufwande brauchte Man m viereund gröbere Münzen; und die neuen Bergwcr e, „cbst demEnglischen Silber lieferten den Stoff dazu; s. Versuchüber >die Brakteaten u. s. w. von I. Madeca«^ a» D»
Vrmid im Getraide, ist entweder der harte Brand, der auchStockbrand heißt, oder der Schmierbcand, den man auchGtaubbrand oder geschlossenen Brand nennt. Der Weißenist demselben mn meisten ausgesetzt, der Hafer aber weni-ger. Um das Getraide, vermittelst eines ganz unschädli-chen Zusatzes auf einem trocknen Wege, von, Brande zureinigen, hat Herr Joseph Wandel, aus Bayern, Faß-maler zu Augsburg, zwey sehr einfache, wohlfeile und augemeine Mühlräder leicht anzubringende Maschinen erfunden.Im Jahr 1786 wurde, in Gegenwart des Obcramts zuGünzburg und einiger des Mühlenbaucs Verständigen, dieProbe bannt gemacht, und nach den ertheilten Zeugnissendas gereinigte Getraide sehr gut gefunden; Kunst - Ge-wc 1 b . und Haudwerks - Gesch, chte derReichs-siadt Aug6biirg.il. Th. >788. 8-124. 125. Wolfshielt die brandichten Achren Und Körner im Weißen für Miß-gestalten des Pflanzenreichs; das sind sie freylich dem An-schn nach, aber damit ist noch nichts entschieden- EinUngenannter behaupt^ in den Oe k 0110 m i schc n'H e ften.Jul- 1802. S. 19. folg. der Brand im Weitzen habeeinerley Ursache mit dem Brande im thierischen Körper, wasdiesen verhüte, verhütt auch jenen. Glcdltsch hielt denK z Brand
1