Band 
[Zweyter Theil.]
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151
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Brand.

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geistige bleiben sollte, in eine saure ausartet, so, daß dasOcl ranzig wird, und die grüne Farbe sich in eine dunkle,schwärzliche verwandelt. Einige leiten den Brand vonschrmmlichtem Getraide her, andere von unreifem Saainen,oder von Weitzen, der im Bande auf dem Felde oder in dccScheune erwärmt ist, oder auf dem Bode» zu. dicke lag,und nicht fleißig gewendet wurde. Nach andern soll dccBrand auch daher entstehen, wenn der Weitzen in Staubgcsäet werden muß und in 14 Tagen oder 7 Wochen keinRegen kommt. Die meisten stimmen indessen dafür, daßunreife und schlechte Körner die Ursache des BrandcS sind,daher man räth, recht reifen Weizen zum Saamcn zu ueh-men, diesen auf dem Boden unter dem Dache gegen dieMittagsseite dünne auszubreiten, und täglich einmal um-zuwenden, damit die unreifen, schlechten Körner vollendsvertrocknen; Reichs - Anzeiger. 1798. Nr. z8. Vorz; Jahren machte der französische Major de St. Ma-ttiere bekannt, daß er ein Pulver wider den Brand erfun-den habe, und vor 24 Jahren empfahl Brogniart inFrankreich ein kouäee cle la ?rovicicnce, wclcheS demBrande im Getraide vorbeugen sollte; Wittciiberg.Wochenblatt. 1775. 24. St. Brogniart weichte denSaamcn 24 Stunden in Kalkwasscr, und that dann 2 Un-zen von seinem Pulver dazu, welches Cadet de Veauxuntersuchte, und zu dem bestimmten Zweck nicht wirksam,genug fand; aber das Einweichen des SaamcnS in Kalk-wasscr ist zur Verhütung des Brandes am wirksamsten;Oekono mische Hefte. Oktober. 1795- S. 264.Im Jahr 1786 erfand Herr Tillct in Paris eine ausfrischer Holzasche und Kalk bereitete Lauge, durch die manden Brand aus dem Getraide herausbringen kann; AU-gem. Ltk. Zeitung. Jena. 1786. Nr. 242. Dcckönigl. preuß. Kriegs - Domainen und Forstrath, HerrChristian Friedrich Meyer, empfahl zu 12 Schef-fel Korn, Berliner Maaßes, eine halbe Tonne Mist/auche,«inen Scheffel Holzasche, z Metzen ungelöschten Kalk odec

§ 4 dafür