Band 
[Zweyter Theil.]
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Brasilienkörn«. Bratenwender.

auch zu verschiedenen dunkeln Farben. die ins Kaffeebrauneund Purpur fallen. Es kommt iil große» Kloben nach Eu-ropa, und wird alsdann geraspelt; Universal -^L ex. I V.S. i!os. Jakobson technol. Wörterbuch l. S.

, 279. Man sollte glaube», das Brasilicnholz habe seinen

Namen von dem Lande Brasilien, wo es gefunden wird,erhalten, die Sache verhalt sich aber gerade umgekehrt;denn das Brastlienholz war schon lange vor der EntdeckungBrasiliens bekannt. In den Schriften des spanischen Rab-biner, Rlmchi, der um nyo berühmt war, und desMaimonides, der zu eben dieser Zeit lebte, kommt schondieses Holz unter dem Namen Bresil oder Brasil vor; derberühmte Arzt Triller schrieb davon an Herrn HofrathGrüner in Jena; s. Hr. Hosr. Gruncrs Pro-gramm: 7) oerr/a-, /cck

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177z. 4. p. XX.

Auch wird desselben in mehrcrn Urkunden von den Jahren1198 und i;o6 unter dem Namen Braxilis gedacht;'Bi-schofs Geschichte der Färberey. S- 70. Daß esschon vor 1455 zum Färben gebraucht wurde, beweiset dieAbhandlung von den Farben, die zwischen 1455und r.;;8 geschrieben wurde. Huetius vermuthete daherschon, daß das Land Brasilien seinen Namen von diesemden Europäern schon bekannte» Holze erhalten habe, wel-ches daselbst häufig angetroffen, und besonders in der Pro-vinz Fcrnambuko oder Pecnambuko am besten gefundenwurde.

Brasilienkvrner werden zum Färben gebraucht. Ihrer wirdschon in einer Urkunde von 1194, welche eine» Vertragzwischen den Einwohnern von Bologna und Fcrrara übergewisse Abgaben enthält, gedacht. I,»/.

DA zo. x. 898.

Bratenwender. Diese Maschinen, welche mit zu den Auto-malen gehören, sind in der Mitte des täten Jahrhunderts

bekannt