Brasilien. Brasilienholz.
pftn, die nicht zur Zuckerfabrikation taugen, einen Brande«rvein; Reichs - Anzeiger. 1799. Nr. l6;. Hermb-städt.bcnutzle den Syrup von Runkelrüben zu Brandcwei»^Nöldechen Ueber den Anbau der Runkelrüben.2tcs Heft. S> 66. folg. Aehnlichen Gebrauch habenAchard und andere mehr von den Runkelrüben gemacht.Dergl. Rosfolis.
Brasilien. Man bat behaupten wollen, daß Martin Be-Hain, aus Nürnberg, im Jahre 1485, unter dem poctn-giesischen König Johann N. dieses Land schon entdeckt ha-be; allein auf seiner Karte von der Erdkugel, die er 1492verfertigte, und die noch im Bchaimischen Familienarchivzu Nürnberg ist, findet man nicht das geringste Merkmaldavon. Journal zur Kunstgesch. und ailgm.Literatur, voin Herrn von Murr. In Mar-tin Bebaim's Leben. Brasilien wurde erst unter demKönige Emanucl von Portugal, am 24tcn April desJahres i;oo, durch den Portugiesen Peter CapralOder Cabral entdeckt. Schroeckh's Aligem. We le-ge sch. für Kinder. IV. i. S. 45 -. Lr/?.
Brasilienholz ist ein dunkelrothes, zum Theil auch gelbbrau-nes, sehr schweres und hartes Holz, von einem süßen Ge-schmacke. Es ist der Kern eines Baums, der in Brasi-lien , in Japan und auf den antillischen Inseln wächst, ei-nen dicken Stamm, lange Aestc, grüne glänzende Blätterhat, und rothe wohlriechende Blumen trägt. Es giebtverschiedene Acren dieses Holzes, unter denen die vorzüg-lichste den Rainen von der Stadt und Provinz Fernambockhat; eine andere Art heißt Gapaicholz, und eine dritte,lamvner Brasilienholz von St- Maria. Man braucht die-ses Holz zum Fournircn, zu Drechslerarbeiten, man berei-tet ferner einen Lack zur Miniaturmalerei) und und eine ro-the Kreide daraus, welche Rosette genannt wird. Vor-züglich benutzen es aber die Färber zum falschen Scharlach,zu verschiedenen rollen Farben, welche sehr lebhaft werden,
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