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scn Veranlassung zu dem großen, vor der Revolution imkönigl. Schlosse zu Paris befindlichem Breniiglase gegebenzu haben, welches unter der Aufsicht der Herren Mon-tigny, Macquer, Cadet, Lavotsier und Bris»son im Jahre 1774, auf Kosten des Staatsrarhs Tru»daine, zu PartS durch Herrn Bernteres verfertigt wur-de, und dessen Wirkungen ganz ungewöhnlich stark waren.Dieses Brennglas besteht aus zwey nach einer Kugelflächevon 8 Schuh Halbmesser gekrümmten Gläsern, welche aneinander gesetzt einen linsenförmigen Raum zwischen sich leerlassen, der 4 Schuh im Durchmesser bat, und in der Mit-te 6 Zoll 5 Linien dick ist. Die Gläser selbst sind noch 8 .Linien dick, daß also das Ganze im Mittelpunkte eine Dickevon 7 Zoll y Linien erhält. Der linsenförmige Raum, der140 pariser Pinken hält, ward anfänglich mit Weingeist,tn der Folge aber mit Terpcrtinöl, welches eine viel stärkerebrechende Kraft hat, angefüllt. Dieses Brennglas stehtauf einem Gestell, wo es leicht horizontal gewendet, undanders gegen den Horizont geneigt, auch erhöhet werdenfann, um stets der Bewegung der Sonne zu folgen.Wenn dieses Glas mit Wachsleincwand bedeckt, und nurin der Mitte ein Kreis von 6 Zoll Durchmesser offen gelassenwurde, so bildete sich ro Schuh, n Zoll, 5LM. weit hinterdem Mittelpunkte ein wohlbegrenzter Brcnnraum von rgDLinien Durchmesser. Je mehr man den Durchmesser derOcffnung vergrößerte, desto näher rückte der Brennpunktgegen die Linse hin, und desto undeutlicher wurden seineGrenzen. Wenn hingegen daö Mittel bedeckt, und derRand frey gelassen ward, so rückte der Bcenncaum destonaher an die Linse hin, je enger der am Rande offen grlas.sene Ring war. War die Linse, bis auf einen 6 bis 7Linien breiten Ring am Rande ganz bedeckt, so fand manden Abstand des Brcnuraums >0 Schuh 0 Zoll 6 Linien,daß sich also die am Rande einfallenden Stralcn um tv Zolln Lin. weiter vorwärts gegen das Glas zu vereinigen, alsdiejenigen, welche der Axe nah« sind. Die Versuche kb»
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