rgo 8)rennglas.
Uuc in der Hitze merklich, und beym Erkalten ibekam dieLinse ihn- Ducchychügtnk wieder; st-- 1774.
N>ch Bris so» uno Marquer kommt bey laiche» Bersu-chc» vlft auf die RelN>gke>l der Luft an- Ho m berg halleschon bemerkt, das; die Wirkungen i» der Kalte ,iärkcr, alsim Sommer oder in dct Wa me sind. Ein Kohlenfeucrzwischen der Linse und dem Beeimrauine verminderte auch. die Greifte des letziei» merklich, r-»rmulhuch durch den auf.steigenden Dampf. Llv Unterlage gehen ausgchShire Koh.len, wegen ihrer Schwärze, geringen Masse, und weil siesich selbst eluzrmdcN- die zrößie Hitze. Wenn kein brenn-barer Hiess zu dem Körper kommen soll, so nimmt maltKapsel,> von Sandstein, Thon und Porzellan zur Unterlage.Durch,ichlige Substanzen, als B-cgtrystall, lassen die Licht,straicn durch und vermindern die Hitze- Ucbrigcns vermagkin BrcnnglaS, bey gleicher Obeiflache und Krümmung,dennoch weniger, als der Brennspiegft, welcher mehr Lichtzurückwiest, als das Glas durchlaßt, eine kürzere Brenn-weit- bat, Und von der Farbenzerstreuung gänzlich frey ist;Gehler a. a. O. l. S. 447 — 449 - und HalleFortgesetzte Magie ll. Bd. 1789. S. 2;s. Brei,»--gläser mir zwey Brennpunkten, die also an zwey verschiede,den Srren, von ungleiche Weite, zugleich zünden, lehrteLcutMani, in seinen Anmerkungen zum Glas.schleifen. verfertigen. Die Brenngläsec aus Bern-stein wurden durch Christian Pocschinen, in Königs,derg iii Preußen- erfunden, welcher den Bernstein, nach.dem er geschliffen war, in Leinöl sott, damit et durchsich.tig und weiß wurde. Anfangs hatten diese Brcnngläser nurdie Größe eines Zweygroschcnstücks; Universal-Lexi-con >>>. p- 1401. Auch das Eis, wenn es erhaben ge-schliffen wird, giebt ein Brennglas- welches jedoch vonkurzer Dauer ist. Parket in England verft rüget Brenn-gläser, die z Fuß im Durchmesser und vor den gewöhnlichenVorzüge haben; Lichtenbergs Magazin U. Bd. 4-
Stück. 1784- S. 87.
Brenn-