Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
208
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tzoß Brief»

tius IN kl?. s. r . y;. splldas

Brctspiel'(?r^r.f^, eine Erfindung dcS Palamcdes scyn;ja, ein Philologe und Altertbumsforscher in England batsogar zu beweise» gesucht, daß jenes alte gricchk'che Spiel,welches PalamcdeS noch vor oder bey der Belagerungvon Troja erfunden haben soll, das nämliche sey, welchesschon von den ältesten Zeiten her in China existiere, undworaus allinalich das chinesische, indische, persische und eu-ropäische Brenp-e> entstanden wäre; EnglischeMiscel-len. 2. B d. >. Stück. G- 46. Es giebt auch ein Brett-spiel, welches das arithmetische Bretspiel, ib^rbmomsobia,Rd^tlimomaelrir, Ikbmonwebia genannt wird. Diesessonderbare Spiel hat zuerst IacobFabcr, und nach ihm,im Jahr 1556, Claudius Buxerius in lateinischerSprache beschrieben; diese Beschreibung hat FrancescoBarozzi 1572 in die italienische, und der DurchlauchtigeGustavus Gelenas im Jahr i6iü j„ die deutscheSprache übersetzt. Letzterer fügte diese Uebecsetzung seiner;6i6 zu Leipzig erschienenen Beschreibung des Schach-oder Königs spiels bey; Rosenthal's mathemat»Encyclopädie, i. ?h. S. Z79>

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1704./, e. ß. 5. behauptet, daßdas Bnefschreiben oder die Kunst, Abwesenden seine Gedan-ken schriftlich mitzutheilen, fast ss alt sey, als die Schrei-bekunft selbst. Nach L>/o-< I/. 18. />. >Zi. erhielt GeMi-ka mis schon einen Brief von einem König in Indien; d<kman aber nicht weiß, welche Semicamis gemcynt ist,indem es mehrere dieses Namens gab: so kann man auchhieven keinen sicheren Schluß auf das Alter des Bricsschrci-benü machen- Der älteste Brief, dessen die Geschichte ge-denkt, ist derjenige, weichen David dem Urias an denJoab mitgab, und dadurch den Tod des Urias beförder-te; L S am. n, 14.15. Das Briefschrciben scheint da»Mals schon sink bekWte Sache gewesen zu scyn, denn der