Band 
[Zweyter Theil.]
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Brod.

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lettigen Erde nähren, die sie dies ein wenig rösten und an-feuchten. Labillardiere fand, daß die Einwohner aufder Insel Neu-Caledonien im stillen Meere, wenn sie rw>nHunger geplagt werden, eine ziemliche Menge von einemgrünlichen, zarte» und zcrcciblichen Speckstein zu sich neh-men, wodurch die Zusammenzichungcn des Magens voniHunger aufgehalten werden; Jahrbuch der Natur-geschichte u. s. w. von W. G. Tilesius i Jahr-gang. Leipzig. r 8 o 2 . zte Äbthcil. S- 214. Auf denAmbolNischc» Inseln weiß man aus Holz und Baumrindeeine Art Krad zu verfertigen; auch in Norwegen werden anmanchen Orte» die fichlcncn Rinden gemahlen, und einBrod daraus gebacken, das sich sehr lange halt. Manchemiikcrnachtliche Volker bereiten auch Brod aus dürren Fi-sche». Nach Barth 0 lins Bericht macht man in einigenLandschaften von Norwegen aus Gersten- und Hafermehl,welches unter einander geknetet, und zwischen zwey hohlenSteinen gebacken wird, ein Brod, das sich auf 40 Jahrehält, und immer besser schmeckt, je älter es wird. Ais1791 im congrader Comitat in Ungarn großer Mangel anLebensmitkcln war, behalf sich das gemeine Volk, statt desBrodes, mit Schilfkuchen; Kaisccl. privil. Ham-bucgische Neue Zeitung. 1791. zotes Stück.Die Schweizer bereiteten zu Ende des i7ten Jahrhundertsein Mehl aus Tartüffeln und vermischten es mit. Kornmehl;Witte» bergl. Wochenblatt. 1777. St. iz. InWestphale» backt man Kleyenbrod, oder Brod aus geschro»tenem Roggenmchl; auch bäckt man daselbst Wcitzeiibrod inForm eines Kreutzes. Brod aus Eichel» zu bereiten, hatman schon in alten Zeiten versucht; neuerlich hat der Pro-fessor Rosa in Mayland aus Eicheln und Wcitzcmnchl auffolgende Art Brod bereitet. Die Eichel» werden im Was-ser gekocht, dann gemahlen; hierauf wird das Cichelmehlnoch ein Paarmal mit frischem Wasser, das man nach eini-ger Zeit ablaufen läßt, übergössen. Nimmt man zweyDrittel Weitzenmehl und ein Drittel Eichelmehl, so erhält

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