Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
224
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Book.

man fchoü ekn sehr gutes, schmackhaftes Brod; ttiminkman von jer-cm b,e Hälfte, so ist daö Brod noch immertrabchaft und wohlschmeckend, aber weniger weiß. DiesesBrod wurde während des Rrvoiutlonskriegs häufig in Jta-!t«n genossen; Magazin aller neuen Erfindun-gen. 2. Ls. Zkes St. G. iyv. Der D. dl«li. OreuSin Rußland erfand ein Verfahren, aus Isländischem MoosA,od Hu backen, welches in den nördlichen Gegenden zur§^r des Mlßwachses oder Mangels an gewöhnlichem Ge-rralde Al brauchen ist. Der Kayser von Rußland belohnteihn für diese Erfindung mit einem kostbaren Ringe; O«öv>-tivmlsche Hefte. 1802. Jun. G. 567. JmJahri76zmachte ein Ungenannter «m sehr nahrhaftes Brod aus kleinsrfchabken Mlbm, Mit etwas Weltzenmehlvermengt, WiL-kenbergl. Wochenblatt« 1768. r;tes Stück Neu-erftch bat Herr Lanbrath von Resch in Erfurt durch Ver-suche dargerhan, daß Runkelrüben mit Roggenmelst ver-mischt, ein nahrhaftes Brod geben« Hellmann erfandein Brod, welches aus Thrangrummel und Gerstenmehigemacht wird« Allgem Lit. Zeitung. Jena. 1790^Rr. 228. S. 284« Brod aus Hafer wurde in den Jah-ren 1740 oder 1750 in den östlichen Gegenden Frankens ge-gessen, weil die Wintersaat ganz umgeschlagen war. Jirder Lbeucung von 1770 bis 1772 wurde ebendaselbst, undbesonders auch in Thüringen, Erdäpfclmchl und ErdäpfeLunter das Roggenmehl zu Brod, und unter das Weihen-mehl zu Kuchen verbraucht. Auch das Mehl von der weis-sen Wicke wird zuweilen in Franken unter das Brod ge-mischt; Sekonomische Hefte. >8o;. Oec. G. 557-§? 3 . In dem letzten Krlege hat man in England nicht bloSaus Weihen und Roggen, sondern auch aus Gerste, Mais,Hafer, Buchwertzen, Bohnen, Reis, Erbsen, und zuletztauch aus Kartoffeln Brod zu backen gesucht; Oeksn.Hefte. Januar. 180;. S. 48. Einige haben den Rathgegeben, in Hungersnoch kein Brod zu backen, sondern dasKehl ohne vorhersegaoseiik Gahrung ju kochen , dan» br.r-' hält