Brodfruchtbaunj. 227
Und Trinqucmale mit einer zahlreichen Nachkommenschaft be-reichert- Thunberg sah diese zwey Ahnherrn 1778 alsgroße Bäume. Dem Herrn Sonnrrat, Corresp. derkönigl. Akad. der Wissenschaften zu Paris, glückte es zuerst,etliche junge Sprößlinge dieses BaumS von den Philippini.sehen Inseln nach Isle de France im indischen Meere zubrin-gen, wo sie der verdienstvolle Intendant, HerrPotvre,durch seine Sorgfalt zu vermehren- und ihre» Anbau zu be-fördern suchte. Bald darauf, nämlich im Jahre '777,schickte Herr Thunberg eine ziemliche Anzahl kleiner Pflan-zen dieses Baums von Datavia nach Amsterdam für den mL-dicinischcn Garten. Daö Jahr darauf nahm er von Zcilonjunge Ableger und Wurzeln in Menge mit nach Europa, dieaber, der heißen Witterung und des fleißigen Bcgießensvhngeachtet, nicht vor dem 2ten und Zten Monat auszu-schlagen anficngen, ja einige kamen noch viel später. SieJoseph Banks verwendete sich sehr für die Einführungdes Brodbaums in den Westindischen Inseln; <Äa-
0/ lhoo —- iZor. Lo-rsso». Ihot. Der berühmteWeltumscgler, Capilai» Bligh- nahm von O-ta-heilt2000 Ableger des Brotfruchtbaums mit, und brachte sieden 2rtcn Januar, 179z glücklich nach Samt Vincent, woste- so wie auf andern LcewardS-Inseln und auf Jamaicaaufs erwünschteste angeschlagen sind; Magazin für denneuesten Zustand der Naturkunde, von Borgt.1798. 1. Bs. r. St. S- no. irr. Bligh brachte vondiesen StämiNchcN Zoo Stück mit nach Kingston. Es ver-dient, als etwas besonderes bemerkt zu werde», daß man,wie F 0 rster beobachtet hat, auf allen bisher besuchte» In-seln im Südmcer nirgends einen Brodbaum in den unbebau-eten Gegenden wild angetroffen bat; alle Hort vorhandeneBäume dieser Art sind von Menschenhänden gepflanzt.Noch merkwürdiger ist aber dieses, daß die Brodffnckte aufden östlichen Gruppen der Societäts-Inseln und Marque-sas - Inseln keinen Saamen enthalten. Kaum bemerktman in der großen mehligen Masse einige ganz feine haarför-
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